Marbach / BZ  Uhr
Der "EgeTrans"-Neubau in Marbach nimmt Formen an. Kurz vor Weihnachten wurde die Grundsteinlegung gefeiert.

"Möge dieser Neubau unfallfrei errichtet werden und den dort tätigen Menschen ein angenehmer Arbeitsplatz sein". So steht es laut einer Unternehmensmitteilung in der Urkunde geschrieben, die bei der feierlichen Grundsteinlegung zum Neubau der Firmenzentrale der international tätigen Spedition "EgeTrans" in Marbach in die sogenannte Zeitkapsel gelegt wurde.

"EgeTrans" ist in Bietigheim-Bissingern vor allem als Namensgeber der Eisarena im Ellental präsent. Seit der Eröffnung im Jahr 2012 heißt die Halle EgeTrans Arena.

Nachdem im Juni dieses Jahres der obligatorische Spatenstich für den "EgeTrans"-Neubau im Beisein von Bürgermeister Jan Trost und 40 weiteren Gästen erfolgt ist, wurde nun im kleinen Kreis der Grundstein in das neu entstehende Gebäude in der Ludwigsburger Straße 70 in Marbach gelegt. Neben den Bauherren Peter und Marcel Steinmüller waren auch Vertreter des Architektenbüros Eger aus Kernen-Rommelshausen anwesend.

Nach den feierlichen Ansprachen wurden im Anschluss weitere "Zeitzeugen" in der Kapsel - einer Schatulle aus Edelstahl - platziert, darunter auch persönliche Gegenstände und eine aktuelle Ausgabe der Tageszeitung.

Nach nur sechs Monaten Bauzeit sind die Rohbauarbeiten des fünfstöckigen Gebäudes schon weit fortgeschritten: Unter- und Erdgeschoss sind bereits fertiggestellt. Aktuell werden die Wände im ersten Obergeschoss betoniert. Das Gebäude wird laut "EgeTrans" ab Frühjahr 2017 der neue Arbeitsplatz für rund hundert EgeTrans-Mitarbeiter sein. Zusätzlich können vier Bereiche mit jeweils 325 Quadratmeter Bürofläche von anderen Firmen angemietet werden, heißt es in der Mitteilung.

Als Logsitikunternehmen ist "EgeTrans" spezialisiert auf die Verbindung der zwei großen Weltmärkte Europa und Nordamerika. Der Hauptsitz der GmbH ist Marbach, das Tochterunternehmen EgeTrans USA Inc. sitzt in Chicago.