Söhnstetten Zum 30-Jährigen einen Teilnehmerrekord - und eine neue Rutsche

Jedes Jahr ein Höhepunkt ist die Wasserrutsche. Zum 30-jährigen Bestehen gab es eine neue.
Jedes Jahr ein Höhepunkt ist die Wasserrutsche. Zum 30-jährigen Bestehen gab es eine neue. © Foto: privat
Söhnstetten / HZ 12.08.2018
Seit drei Jahrzehnten wird in Söhnstetten eine Ferienbetreuung angeboten, die sich seit den Anfängen immer weiter entwickelt hat. 192 Kinder waren dieses Jahr dabei.

Mit einem Teilnehmerrekord von 192 Kindern, endete jetzt die 30. Dorffreizeit in Söhnstetten. Bei einem vielfältigen Programm verbrachten die Kinder eine ereignisreiche Woche und lernten dabei die Geschichte von Jona, dem Propheten, kennen.

Zur Feier des Jubiläums erwartete die Kinder unter anderem eine Kinder-Disco in der Seeberghalle, inklusive rotem Teppich, Türstehern und Preisen für den witzigsten Mitarbeiter oder die coolste Mitarbeiterin. Auch einen Ballkönig und eine Ballkönigin gab es am Ende des Abends.

Dieser besondere Abend gehört wie andere Events schon lange zur Dorffreizeit – allerdings nicht von Anfang an. Die erste Kinder-Disco gab es 1994.

Die Wasserrutsche ist immer der Höhepunkt

Absoluter Höhepunkt für die Kinder ist aber alljährlich die Wasserrutsche. 1989, bei der ersten Dorffreizeit war diese noch im Garten des evangelischen Gemeindehauses aufgebaut. Seitdem hat sie sich von Jahr zu Jahr weiter entwickelt: von einer einfachen Konstruktion mit Planen und keiner Begrenzung über eine mit Strohballen und LKW-Planen gebaute Rutsche bis hin zu einer neuen aufblasbaren Wasserrutsche.

Pünktlich zum Jubiläum wurde diese mit Unterstützung des Lions-Clubs Heidenheim, der Firma EOS Sicherheitsdienst und Axians Ulm für die kommenden Jahre angeschafft. Neben der Wasserrutsche gehören auch die Hobbygruppen seit 1989 zum Programm dazu: An zwei Nachmittagen können die Kinder sich aus einer Auswahl an Angeboten aussuchen, was ihnen am meisten Spaß macht. Dieses Jahr standen unter anderem Fahrrad fahren, Kanu fahren, Tonen, ein Besuch auf dem Bauernhof oder Batiken zur Auswahl.

Das Geländespiel zählt ebenfalls zu den feststehenden Programmpunkten. Über die Jahre ließen sich die Mitarbeiter immer wieder neue Spiele für die Kinder einfallen. Vorlage dafür waren häufig bekannte Brettspiele, die dann in einen Stationen-Lauf oder ähnliches übertragen wurden. So spielte die Dorffreizeit schon „Mensch-ärgere-dich-nicht“, „Risiko“, „Siedler“ oder wie in diesem Jahr „Monopoly“.

Nichts geht ohne Ehrenamt

Neben den Events darf natürlich auch das alljährliche biblische Thema nicht fehlen. Schon bei der ersten Dorffreizeit hörten die Kinder verschiedene Geschichten aus der Bibel. Ab 1991 stand jedes Jahr eine biblische Figur im Fokus der Woche. Zum Jubiläum hörten die Kinder in diesem Jahr die Geschichte von Jona, der vom Wal verschluckt wird.

Nicht nur das Programm hat sich über die Jahre weiter entwickelt. Die Dorffreizeit ist vor allem auch gewachsen: An der ersten Dorffreizeit nahmen 74 Kinder teil, die von 15 Ehrenamtlichen betreut wurden. Zehn Jahre später waren es dann schon 134 Kinder und 54 Betreuer. In diesem Jahr, zum kleinen Jubiläum, waren es dann 192 Kinder und 45 Mitarbeiter.

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