Zu hohe Temperatur im nuklearen Nachkühlsystem

Zwei zehn Meter hohe Mauern sollen aus Sicherheitsgründen um das Brennelemente-Zwischenlager des Kernkraftwerks Gundremmingen errichtet werden. Links im Bild einer der Kühltürme des Atomkraftwerks.
Zwei zehn Meter hohe Mauern sollen aus Sicherheitsgründen um das Brennelemente-Zwischenlager des Kernkraftwerks Gundremmingen errichtet werden. Links im Bild einer der Kühltürme des Atomkraftwerks. © Foto: Archiv
21.03.2012
Im Kernkraftwerk Gundremmingen ist es bereits am vergangenen Donnerstag zu einem "meldepflichtigen Ereignis" gekommen. Der Betrieb im Block C sei laut AKW-Betreiber nicht beeinträchtigt gewesen.
Wie das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit mitteilte, hatte ein Hochdruckpumpenmotor im "nuklearen Nachkühlsystem" von Block C eine zu hohe Temperatur erreicht. Das Ereignis wurde nach Angaben des Kernkraftwerks der Kategorie N (normal) des deutschen Meldesystems zugeordnet. Eine Gefahr für Personal oder die Umwelt habe nicht bestanden, sagte Kraftwerkssprecher Tobias Schmidt. Ihm zufolge ist bei einem Probelauf eines dreifach vorhandenen Nachkühlsystems eine Pumpe auffällig geworden: Deren Öl war zu heiß. Daraufhin sei dieser Kreislauf abgeschaltet und die Pumpe ausgetauscht worden. Der Betrieb im Block C sei nicht beeinträchtigt gewesen.