Kreis Heidenheim / Manuela Wolf Sie sind gemacht für die Ewigkeit, doch an vielen Denkmälern nagt der Zahn der Zeit. Jedes Denkmal erzählt eine Geschichte. Hier sind zehn davon.

Kleine Messingtafel auf kleinem Findling, mannshoher Granitbrocken, mächtiges Holzkreuz: Es gibt vielerlei unbekannte Denkmäler im Landkreis Heidenheim. Teils unscheinbar und in Waldstücken oder zwischen Büschen verborgen, teils unübersehbar auf offener Flur erinnern sie an Ereignisse oder Personen aus längst vergangenen Tagen. Einige von ihnen werden auch viele Jahrzehnte nach ihrer Errichtung noch gepflegt.

Der Typhus-Gedenkstein am Rande des Albstadions beispielsweise wurde erst vor ein paar Jahren mit einer neuen Tafel versehen, ein kleiner weißer Engel und eine Blumenschale zeugen von kürzlichem Besuch. An vielen anderen Denkmälern nagt ungehindert der Zahn der Zeit. Der Schnaitheimer Steinmetzmeister Johannes Moser findet das ziemlich schade.

Die Standorte dieser Denkmäler und Hintergrundinformationen sind überwiegend dem Buch „Lebendige Vergangenheit im Kreis Heidenheim“ entnommen. Im Vorwort schreiben die Verfasser Karl Burr und Gerhard Schweier im Jahre 1983: „Die Hoffnung ist, dass durch dieses Buch Kleindenkmäler vor - meist unbeabsichtigter - Zerstörung oder gedankenloser Beseitigung bewahrt werden.“