Verein Wildtierschützer vermitteln bei Konflikten

20.07.2016
17 Jäger setzten sich an zwei Tagen im Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn auf die Schulbank, um ihr Wissen über die Zusammenhänge zwischen Natur und Umwelt zu verfeinern.

Auch mit dem Phänomen des Dorffuchses, der Müllsäcke zerreißt oder auf Friedhöfen Löcher in Gräber wühlt, beschäftigten sich die Jäger, zudem mit der steigenden Zahl von Wildunfällen. Kaum eine Facette des weitgesteckten Themas Jagd und Natur ließen die Referenten, Andreas Pohl und Matthias Roscher von der Jägerschule Wiesensteig aus, um den „Studierenden“ den Weg zum anerkannten Wildtierschützer zu ebnen, darunter auch Kreisjägermeister Jürgen Bohnert.

Er drückte dann den erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs das Zertifikat für das „Grüne Abitur mit Stern“ in die Hand. Die frischgebackenen Wildtierschützer vermitteln künftig bei eventuellen Konflikten zwischen Jagd und Natur auf der einen Seite und der Öffentlichkeit auf der anderen Seite. Erfolgreich gebüffelt haben: Josef Pohling, Klaus Kinzler, Joachim Ziel, Rolf Kimmich, Maria Viktoria Maier, Bernd Keck, Stefan Kovacevic, Engelbert Kolczok, Johann Wiedemann, Alfred Wagnertadt, Gisbert Braun, Hans Rau, Wolfgang Hartmann, Michael und Andrea Ott, Thomas Gnann und Jürgen Bohnert. bi