Markt Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt beim Kloster

In puncto Ambiente nicht zu überbieten: der Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt.
In puncto Ambiente nicht zu überbieten: der Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt. © Foto: Archiv
Herbrechtingen / MICHAEL BRENDEL 16.11.2015
Aller guten Dinge sind angeblich drei. Gibt es dieses Gesetz der Serie tatsächlich, dann erwartet die Herbrechtinger auch heuer ein gelungener Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt.

Ehe der Doppelmarkt 2013 auf dem Kloster-Areal Premiere feierte, liefen vor und hinter den Kulissen viele Gespräche. Es ging um das Für und Wider des Umzugs, der für den bis dahin auf dem Rathausplatz über die Bühne gehenden Weihnachtsmarkt damit verbunden war. Der Praxistest lieferte dann schnell eine eindeutige Antwort: Einstand gelungen.

Das Ambiente stieß auf Anhieb auf Gefallen, die Besucher kamen zur Freude der Beschicker zuhauf, zeitweise wurden sogar Glühwein und Würstchen knapp. Einzig das Wetter bereitete den Veranstaltern etwas Kopfzerbrechen. Nachdem nämlich am Samstag Schnee gefallen war, musste das matschige Gelände westlich des Klosters mit Stroh ausgelegt werden.

Bei der zweiten Auflage standen für den Fall der Fälle Hackschnitzel bereit, und um die Situation auch für die Anbieter etwas komfortabler zu gestalten, wurden die Hütten entlang der Wege aufgestellt. Jene, die über keinen Holzboden verfügten, wurden mit Matten ausgelegt. Die dreitägige Veranstaltung sei nochmals schöner geworden, urteilten viele Gäste schlussendlich, und Karin Bay von der Stadtverwaltung ist zuversichtlich, auch in diesem Jahr mit einem Publikumsmagneten vor historischer Kulisse aufwarten zu können.

Die 25 der Stadt gehörenden Hütten sind restlos belegt, und da 43 Anbieter mit von der Partie sind, finden etliche von ihnen in eigenen Buden oder im Klostergebäude Platz. Eine strikte Trennung zwischen Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt findet nicht statt. Die Organisatoren setzen vielmehr auf eine bunte Mischung, bringt sie doch fast schon die Garantie mit sich, dass kein Bereich vom allgemeinen Interesse abgehängt wird.

Es werde an Bewährtem festgehalten, verspricht Bay, hinzu kämen aber auch Neuerungen. So sollen neben Schafen auch zwei Esel aufgeboten werden, die Palette an Kunsthandwerklichem wird um bemalte Dachziegel ergänzt, und Auftritte der „Teddy-Rollers“ und des Vokal-Quartetts „Ich und die drei anderen“ bereichern die künstlerischen Darbietungen.

Zur Eröffnung spricht am Freitag, 27. November, um 15 Uhr der Beigeordnete Thomas Diem. Begleitet wird er vom Chor der Bibrisschule und von der Musikschule. Um 19.30 Uhr beginnt im Kloster eine Musical-Gala.

Am Samstag, 28. November, stehen unter anderem ein Bücherflohmarkt (von 10 bis 12 Uhr) sowie eine Feuershow (19 Uhr) auf dem Programm. Um 20 Uhr beginnt im Karlsaal des Klosters die Abschlussveranstaltung der Herbrechtinger Fotowoche.

Um 16.40 Uhr startet am Sonntag, 29. November, vor dem Eingang des Klosters ein Lampionumzug. Ein weiterer Höhepunkt ist das um 17 Uhr in der evangelischen Kirche beginnende Konzert des Posaunenchors, der auf sein 60-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Geöffnet ist der Markt am Freitag von 15 bis 21 Uhr, am Samstag von 13 bis 21 Uhr, am Sonntag von 13 bis 20 Uhr.

Der Bauhof beginnt mit den Aufbauarbeiten am Montag kommender Woche. Die Fußwege sollen nicht gesondert befestigt werden, „denn wir bauen darauf, dass wir gutes Wetter beschert bekommen“, sagt Bay und baut darauf, dass kein plötzlicher Wintereinbruch ihre Prognose durchkreuzt. Keine Auswirkungen auf den Ablauf haben die Bauarbeiten an der benachbarten Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs und der Arbeiten entlang der Eselsburger Straße bietet es sich allerdings an, bereits beim Jurawell oder bei der Bibrishalle zu parken.