Konzept Wanderwege zu möglichst geringen Kosten

Hermaringen / 07.02.2014
Der Landkreis möchte attraktiver werden für Wanderer und plant deshalb ein neues Wegekonzept mit einheitlicher Beschilderung. Auch Hermaringen wird sich daran beteiligen - vorausgesetzt, alle anderen Kommunen des Kreises ziehen mit.

In einer ersten Beratung hatte der Gemeinderat das Wanderwegekonzept zwar begrüßt, ein Eigenanteil von 7000 Euro erschien den Räten aber doch zu hoch. Zumal der Mehrwert für die Hermaringer Bürger nicht erkennbar sei, so die Argumentation.

In der jüngsten Sitzung hatten die Gemeinderäte nun die Tourismus-Beauftragte des Landratsamtes, Monika Suckut, zu Gast, die das Vorhaben des Landkreises noch einmal erläuterte.

Allzuviel Überzeugungsarbeit musste sie nicht leisten, da die Räte die Idee grundsätzlich für gut hießen. Karl Braun (UBV) vermisste noch einen weiteren Wandervorschlag rund um Hermaringen, wobei Monika Suckut sofort zusagte, ihn in die Planung aufzunehmen.

Dennoch zeigten sich die Räte mit Blick auf die Gemeindefinanzen zögerlich. „Gibt es da noch Einsparmöglichkeiten?“, hakte Hans-Dieter Diebold (WdA) nach. Denn, so seine Meinung, wenn alle anderen Gemeinden mitmachen, könne Hermaringen nicht ausscheren.

Monika Suckut sah durchaus Einsparmöglichkeiten, wenn beispielsweise Schilder von Mitarbeitern des Bauhofs oder Aktiven des Albvereins montiert würden. Sicher könne auch auf die eine oder andere Bank verzichtet werden.

Robert Schmid (CDU-FWG) schlug als Kompromiss vor, 3500 Euro einzuplanen und dann zu schauen, wie sich notfalls noch etwas Geld durch mögliche Sponsoren auftreiben lasse.

Diesem Vorschlag stimmten die Räte bei einer Gegenstimme zu. Der Betrag von 7000 Euro bleibt aber im Haushalt 2014 zunächst voll eingeplant. mai

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