Übersicht Wahl: Wer tritt in den Bachtal-Gemeinden an?

© Foto: Jennifer Räpple
Syrgenstein / Annika Sinnl 28.02.2014
Am 16. März stehen in Bayern Kommunalwahlen an. Auch in den Bachtal-Gemeinden werden neue Gemeinderäte gewählt. Wer geht? Wer könnte nachfolgen? Ein Überblick.
Syrgenstein: Der jüngste Kandidat ist 19

In Syrgenstein legen drei Räte ihr Amt nieder. Das sind Wilhelm Scharpf, Albert Rehm und Robert Lang. Letzterer war 42 Jahre lang Gemeinderat. Syrgensteins Bürgermeister Bernd Steiner: „Mit ihm geht viel Erfahrung verloren.“

Abgesehen von diesen drei Herren treten alle amtierenden Gemeinderäte wieder an. Die Listen für die Kommunalwahl am 16. März können sich ohnehin sehen lassen. „Ja, wir haben einige Leute drauf, auch wirklich gute Leute, ich denke, die Bürger haben eine gute Auswahl“, so Steiner, der am 16. März ebenso gewählt werden muss. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Er hat also wenig zu fürchten.

Doch zurück zur Gemeinderatswahl. Steiner freut es vor allen Dingen, dass auf den Listen hinsichtlich des Alters eine große Spannbreite abgedeckt werde. Auch junge Leute engagieren sich. Der jüngste Kandidat ist 19 Jahre alt. „Schön ist auch, dass sich viele Frauen zur Wahl stellen“, ergänzt der Bürgermeister.

Diese Kandidaten stellen sich in Syrgenstein zur Wahl

Und wer kandidiert nun für die insgesamt 16 Plätze im Syrgensteiner Gemeinderat? Auf der Liste der CSU stehen: Ralf Kindelmann, Siegfried Fahr, Roland Geipel, Kornelia Rosano, Christian Rau, Bernd Stutzmüller, Michael Lewold, Andreas Ruf, Hans-Joachim Nusser, Gernot Rehm, Sven Kindelmann, Christian Stadler. Die Liste der SPD/Unabhängige Bürger umfasst: Mirjam Steiner, Peter Erasin, Birgit Hihler, Heiko Gropp, Claudia Rink, Thomas Mengele, Beate Hihler, Wilhelm Forstner, Haris Tausend, Sascha Ludwig.

Auf der Liste der Freien Wählervereinigung Landshausen stehen: Norbert Bach, Martin Rieß, Birgit Rieß-Halkidis, Dieter Horsch, Tobias Dworsky, Martin Schadl, Wolfgang Würth, Matthias Lingel, Karin Honold, Andreas Horsch, Ewald Jenewein, Markus Schießle, Werner Mayer, Ursula Bach, Manfred Herb, Theo Gartner. Die Liste der Wahlgemeinschaft Staufen: Steffen Rekittke, Bernd Lemmer, Frank Wallner, Achim Straubinger, Johann Lewold, Gerhard Strobl, Christiane Steck, Jürgen Stutzmiller.

Für die Republikaner treten an: Maximilian Brenner, Michael Mayer, Renate Raich, Reinhold Mayer, Rainer Rettenberger, Wilfried Lenzer. Für die Freie Wählervereinigung Ballhausen kandidieren: Norbert Wörle, Michael Rasbach, Marcus Wörle, Elke Göggelmann, Ernst Kling, Ernst Tausend, Heiko Rose.


Bachhagel: Zwei Räte treten nicht mehr an

Wenn die Bachhagler am 16. März einen neuen Gemeinderat wählen, stehen ihnen zahlreiche Kandidaten zur Auswahl. Denn die Listen sind gut gefüllt. Von den bisher amtierenden Gemeinderäten treten nur zwei (Bruno Schilling und Werner Schießle) nicht wieder an.

Bürgermeisterin Ingrid Krämmel ordnet ein: „Die Mischung der Listen ist gut.“ Auffallend ist auch, dass sich viele junge Frauen und Männer zur Wahl stellen. „Das ist auch wichtig“, betont Krämmel, die am 16. März als Bürgermeisterin neben Herausforderer Thomas Leitner ebenso zur Wahl steht.

Diese Kandidaten stellen sich in Bachhagel zur Wahl

Wer für den Gemeinderat kandidiert? Auf der Liste SPD/Unabhängige Bürger stehen: Thomas Leitner, Vera Heisele, Stefan Endler, Ruth Schnaufer, Ludwig Seeger, Helmut Urban, Mathias Baumann, Michael Pfeiffer, Christian Mutschler, Agnes Kienle, Gabriele Seeger. Für den Bürgerblock Bachhagel kandidieren: Ingrid Krämmel, Katja Müller, Dietmar Burkhard, Karl Herreiner, Erich Herreiner, Hermann Hieber, Erich Krischan, Franz Kaltenegger, Bernd Danner, Georg Mailänder, Timmi Tögel, Markus Hochmüller, Kai Dürr, Sylvia Rebl, Martin Kettner, Cornelia Joas, Heiko Maier, Josef Greiner, Stefan Hirschbolz, Margareta Kienmoser, Sophia Krämmel, Thomas Steinwinter, Lisa Herreiner, Manuel Müller, Annemarie Danner, Benjamin Grimm.

Die Liste der Wählergemeinschaft Burghagel umfasst: Karl-Heinz Wickmair, Gerhard Bayerle, Annette Gruber, Ralf Baß, Josef Libal, Herbert Seifert, Dieter Olk, Christian Bayerle, Matthias Mödinger, Jens Schulze, Leonhard Hitzler. Für den Bürgerblock Junge Bürger Oberbechingen kandidieren: Peter Hartmann, Werner Kobinger, Hans-Jürgen Zink, Günther Thiel, Werner Müller jun., Tobias Klein, Raphael Edelmann, Jörg Thiel, Jürgen Doßner, Andreas Oblinger, Matthias Wiedemann, Markus Schuster, Christian Rehm, Simone Meißner, Ruth Wittig, Reinhold Haschner, Uwe Kohler, Fritz Dörflinger, Max Josef Kling, Günter Lukschnat, Robert Roth, Uwe Hartmann, Ulrich Gruber, Margitta Kohler, Martin Müller, Gebhard Seif jun., Torsten Klee.

Für die Wählergemeinschaft Oberbechingen treten an: Manfred Schmid, Leonhard Czepiczka, Georg Feistle, Walter Müller jun., Michael Schamberger, Roswitha Haschner, Xaver Hartmann, Heike Gruber, Bernhard Hönl, Fritz Müller, Otmar Penkert, Gertraud Schmid, Reinhold Meißner, Florian Weigel, Raimund Lempart, Adelheid Ruf, Roland Ruf, Cornelia Weigel.


Komplett-Wechsel in Zöschingen

In der Bachtal-Gemeinde Zöschingen stehen drastische Veränderungen an. Nicht nur, dass bei den Wahlen am 16. März ein neuer Schultes gewählt wird (für den scheidenden Norbert Schön tritt Tobias Steinwinter an), auch im Gemeinderat wird sich einiges ändern.

Denn nur ein einziger bisher amtierender Gemeinderat stellt sich zur Wiederwahl. Und zwar Rudolf Nieth. Bürgermeisterkandidat Tobias Steinwinter war zwar bislang ebenso Gemeinderat, steht auch auf der aktuellen Liste, wird aber aller Voraussicht nach zum Bürgermeister und nicht zum Gemeinderat gewählt, zumal es keinen Gegenkandidaten gibt.

14 neue Kandidaten

Im Umkehrschluss stehen demnach also 14 neue Gemeinderats-Kandidaten auf der Zöschinger Gemeinschaftsliste. Und diese sind Armin Jäger, Petra Hüfner, David Sauer, Roland Nadler, Armin Schmid, Marion Baur, Claudia Baur, Benjamin Nadler, Georg Haas, Florian Baier, Patrick Richter, Markus Maurer, Florian Löffler und Daniel Schnalzger.

Der scheidende Bürgermeister Norbert Schön ordnet ein: „Wir hatten selten 16 Kandidaten, sehr positiv finde ich auch, dass sich drei Frauen zur Wahl stellen. Denn zwischenzeitlich hatten wir keine Gemeinderätin mehr gehabt.“

Acht Sitze hat der Zöschinger Gemeinderat. Auch wenn die Bürgermeisterwahl mit nur einem Kandidaten keine Spannung verspricht, so doch zumindest die Wahl der künftigen Gemeinderäte.
Auf der Zöschinger Liste stehen auffallend viele junge Menschen. Schön: „Ja, das stimmt. Das ist auch sehr gut. Alt werden sie ja von alleine. Ich habe überhaupt keine Zweifel daran, dass es in Zöschingen gut weitergeht.“

Warum treten fast alle amtierenden Räte nicht mehr an?

Ob es schwierig war, die Kandidaten zu finden? Vor allem, weil doch allerorten über fehlenden Nachwuchs geklagt wird. „Anfangs sah es auch bei uns düster aus. Nach und nach aber hat sich dann eine gute Liste ergeben.“

Warum fast alle amtierenden Gemeinderäte nicht mehr zu Wahl antreten werden, kann der scheidende Bürgermeister Norbert Schön nicht beantworten. „Das ist für mich auch nicht ganz nachvollziehbar“, sagt er ganz offen. Was ihm aber auffällt: „Alle, die gegen die Windräder geklagt haben, sind nicht mehr da.“
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