Feuer Verpuffung: 50.000 Euro Schaden bei Wohnungsbrand

Nach einer Verpuffung beim Wiederanfahren eines Ölofens kam es am Donnerstag in Sontheim in einem Wohnhaus zu einem intensiven Wohnungsbrand mit erheblichem Schaden.
Nach einer Verpuffung beim Wiederanfahren eines Ölofens kam es am Donnerstag in Sontheim in einem Wohnhaus zu einem intensiven Wohnungsbrand mit erheblichem Schaden. © Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Sontheim/Brenz / Klaus-Dieter Kirschner 28.05.2015
Bis auf weiteres wohl kaum bewohnbar ist das Wohnhaus eines Bauernhofs an der Neustraße. Am Donnerstag, kurz vor 11.30 Uhr, hatte es erst eine Verpuffung, dann im Erdgeschoss einen intensiven Brand gegeben.

Zum Glück kamen die betagten Bauersleute unverletzt davon und wurden durch den herbeigeeilten Notfallseelsorger Steffen Palmer sowie die drei DRK-Mitglieder der Helfer vor Ort und durch den Rettungsdienst des Arbeitersamariterbundes betreut.

Um 11.32 Uhr wurden die Feuerwehren aus Sontheim und Bergenweiler alarmiert. Der ursprünglich gemeldete Kaminbrand stellte sich als intensiver Wohnungsbrand heraus. Vollkommen verwüstet wurde das Wohnzimmer, das gesamte Haus extrem verrußt.

Fünf Trupps aus den Reihen der mit fünf Fahrzeugen angerückten 25 Feuerwehrleute brachten den Brand mit Wasser aus drei Rohren schnell unter Kontrolle. Die Restlöscharbeiten dauerten eine ganze Weile. Die Wärmebildkamera wurde eingesetzt und half bei der Suche nach Glutnestern. Wie Kommandant Jochen Schmid sagte, hatten sich die Bewohner rasch in Sicherheit gebracht. Die Aufräumarbeiten zogen sich jedoch lange bis in den Nachmittag hin.

Beim Wiederanfahren eines Ölofens im Wohnzimmer war die Verpuffung entstanden. Flammen schlugen massiv aus den dabei zu Bruch gegangenen Fenstern. Der Brandschaden liegt bei etwa 50 000 Euro.