Wahl Thomas Leitner kandidiert in Bachhagel

Thomas Leitner möchte mit frischen Ideen Bürgermeister von Bachhagel werden.
Thomas Leitner möchte mit frischen Ideen Bürgermeister von Bachhagel werden.
Bachhagel / Joelle Reimer 13.02.2014
Ende Januar, kurz vor Bewerbungsschluss für die Bürgermeisterwahl, bekam die bisherige Amtsinhaberin Ingrid Krämmel mit dem gebürtigen Hermaringer Thomas Leitner doch noch einen Herausforderer. Der 42-Jährige sieht seine Aufgabe – falls er gewählt wird – darin, den Ort vor allem auch für die jungen Bürger attraktiv zu halten.

Thomas Leitner begründet seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt damit, dass er gute Ideen habe. Besonders am Herzen liegen ihm die jungen Einwohner der Gemeinde. Das Bachtal müsse für diese Personengruppe attraktiv bleiben, damit viele von ihnen am Ort gehalten werden können. „Was wir brauchen, ist Wachstum. Die jungen Leute sollen hier gerne wohnen und eine Familie gründen wollen“, sagt Leitner. Dass die Rahmenbedingungen hierfür stimmen, dafür wolle er sich einsetzen.

Nicht nur die Jugend, auch die Förderung und Unterstützung der Senioren ist Leitner wichtig. „Ältere Menschen brauchen unsere Unterstützung. Deshalb bin ich für einen gemeindeeigenen Pflegedienst und für höchstmögliche Mobilität bis ins Seniorenalter“, sagt der 42-jährige Bachhagler. Zum Thema Mobilität liefert er auch gleich einen konkreten Vorschlag – eine 50/50-Karte, bei der durch Kooperation von Verwaltung und Taxiunternehmen die Bürger letztlich nur den halben Fahrpreis zahlen müssten.

Leitner, der in einer sehr katholischen Familie aufgewachsen ist, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für den Kampfsport – heute trainiert er in seiner Freizeit Schüler beim Judoclub in Sontheim.

Er interessierte sich zudem bereits als Jugendlicher für Kunst und kreative Tätigkeiten und erlernte schließlich den Beruf des Offset-Druckers. Als solcher ist er nun in einer Druckerei in Heidenheim beschäftigt und dort auch im Betriebsrat. Leitner ist verheiratet und hat eine zwölfjährige Tochter. Nach Bachhagel zog er mit seiner Familie, weil „in Bayern die Welt noch ein kleines bisschen mehr in Ordnung ist“.

Und es gibt noch weitere Dinge, die Leitner als Bürgermeister anpacken möchte. „Die Straßenbeleuchtung sollte auf LED-Leuchten umgestellt werden, und alle öffentlichen Gebäude wie Schulen oder Kindergärten sollten mit Solaranlagen zum Eigenbedarf ausgestattet werden“, so Leitner. Dadurch könne man Kosten einsparen und mit dem vorhandenen Geld die Feldwege und Straßen innerorts sanieren. Auch die finanzielle Förderung der Vereine, der Feuerwehr und der Faschingsgesellschaft Bachtalia sei wichtig, um dort mehr Nachwuchsarbeit leisten zu können.

„Zusammenfassen kann ich meine Ziele insofern, dass die Jugendlichen auf den richtigen Weg geführt und die Älteren in ihrem Alltag unterstützt werden sollten. Ich glaube, das ist das Allerwichtigste“, sagt Leitner.

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