Neresheim Tafel der „Härtsfeldwerke“ ist ein Stück Neresheimer Geschichte

Freuen sich über die Tafel: Museumsleiter Dr. Holger Fedyna, Artur Merz und Hauptamtsleiter Klaus Stiele (von links).
Freuen sich über die Tafel: Museumsleiter Dr. Holger Fedyna, Artur Merz und Hauptamtsleiter Klaus Stiele (von links). © Foto: privat
Neresheim / HZ 20.08.2018
Groß war die Freude kürzlich bei Neresheims Hauptamtsleiter Klaus Stiele und Dr. Holger Fedyna, Leiter des Härtsfeldmuseums, als nun Artur Merz dem Museum eine staatliche Firmentafel vermacht hat.

Merz war einst als Lkw-Fahrer in Diensten der Firma Weisskalkwerke Mühlen angestellt und hatte das historische Stück auf dem vor Jahrzehnten aufgegeben Firmengelände der Neresheimer Härtsfeldwerke „gerettet“.

Die Härtsfeldwerke Neresheim GmbH wurde im Jahr 1904 vom Generaldirektor der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft, Johannes Mühlen, in Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Rentabilität der Härtsfeldbahn gegründet. Das Kalkwerk beschäftigte damals rund 50 Mitarbeiter. Auf dem Betriebsgelände befanden sich 13 Weichen und über 1000 Meter Gleislänge.

1965 verließen schließlich die letzten Transporte das Lager, der Betrieb der Neresheimer Härtsfeldwerke wurde daraufhin geschlossen. In der zweiten Hälfte des Jahres 1978 begann der Abriss der Anlage, von der heutzutage nur noch das ehemalige Verwaltungsgebäude und ein Geräteschuppen vorhanden sind. pm

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