Giengen Strategie der Kreisbau ging auch 2017 auf

Auch in Giengen baut die Kreisbau: Auf dem ehemaligen AWG-Areal entstanden im vergangenen Jahr 18 neue Mietwohnungen, die alle bereits vermietet sind.
Auch in Giengen baut die Kreisbau: Auf dem ehemaligen AWG-Areal entstanden im vergangenen Jahr 18 neue Mietwohnungen, die alle bereits vermietet sind. © Foto: Geyer Luftbild
Giengen / hz 02.06.2018
Das Unternehmen mit Sitz in Giengen erwirtschaftete im vergangenen Jahr erstmals eine Bilanzsumme in Höhe von mehr als 105 Millionen Euro.

Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim kann sich über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 freuen. Die in Giengen ansässige Wohnungsbaugesellschaft weist konstant gute Kennzahlen auf und erreichte im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine Bilanzsumme in Höhe von mehr als 105 Millionen Euro. Darüber hinaus erwirtschaftete die Kreisbaugesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von knapp 1,9 Millionen Euro. Sie übertraf damit den ursprünglichen Planwert um 70 000 Euro und konnte das Vorjahresniveau halten.

Viele neue Projekte angegangen

„Wir haben 2017 wieder ordentlich angepackt, viele neue Projekte und Herausforderungen gemeistert und dabei auch noch gut gewirtschaftet. Es freut uns besonders, dass wir bei allen wichtigen Kennzahlen gute Werte haben und an die Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen konnten. Das beweist, dass unsere Strategie aufgeht“, sagte Prokurist Hans-Jürgen Kling bei der Aufsichtsratssitzung.

Die Zahlen sprechen für sich: Das Eigenkapital des Unternehmens wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter an und entspricht einer Eigenkapitalquote von 34,2 Prozent. „Unsere Eigenkapitalquote beträgt ein Drittel der Bilanzsumme. Das ist ein guter Branchenwert“, so Kling.

Neben dem Eigenkapitalanteil konnte die Kreisbau auch ihre Rücklagen und ihr Anlagevermögen ausbauen. Zurückzuführen sei das vor allem auf das Neubauvolumen: 2017 war für die Gesellschaft in erster Linie das Jahr der Fertigstellungen.

98 neue Mietwohnungen

So entstanden 2017 insgesamt 98 Mietwohnungen in Giengen, Hermaringen, Dischingen, Sontheim, Gerstetten und Königsbronn. Alleine 7,7 Millionen Euro flossen in Wohnungen für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen sowie in das Projekt „Wohnen an der Brenz“ auf dem ehemaligen AWG-Areal in Giengen.

Im zweiten Bauabschnitt stellte das Wohnungsunternehmen dort 18 Wohnungen fertig, die alle bereits erfolgreich vermietet wurden. Zudem startete die Kreisbau in den dritten Bauabschnitt mit zwei weiteren Häusern, die im Laufe des Jahres 2018 fertiggestellt werden sollen.

Im vierten Quartal wurde mit dem Bau von drei weiteren Gebäuden begonnen, die im kommenden Geschäftsjahr 2019 fertiggestellt werden sollen. Ist das Projekt „Wohnen an der Brenz“ einmal abgeschlossen, umfasst es insgesamt neun Gebäude mit 73 Wohneinheiten – 36 davon sind bereits jetzt bewohnt.

80 Wohnungen für Flüchtlinge

Wie geplant stellte die Kreisbaugesellschaft Heidenheim auch die 80 Wohnungen für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen fertig. Hierfür konnte sie sich Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg für alle Objekte sichern.

Einen Beitrag zur Finanzierung der Baumaßnahmen leistete unter anderem die Privatisierung von neun Bestandswohnungen, fünf Garagen und zwei unbebauten Grundstücken. Diese zusätzlichen Mittel flossen aber nicht nur in zahlreiche Neubauten, sondern auch in die Sanierung bestehender Gebäude. Im vergangenen Jahr investierte das Wohnungsunternehmen aus Giengen insgesamt 2,9 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung. Das zahle sich aus: Der Leerstand ging 2017 auf knapp 3 Prozent zurück.

Auch im Ganzen betrachtet geht die Strategie der Kreisbaugesellschaft auf: Seit mehreren Jahren können die Mieten auf einem konstanten Niveau gehalten werden. 2017 wurden durchschnittlich 5,45 Euro Miete pro Quadratmeter Wohnfläche berechnet.

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