Jagd Steinheimer Friedhof-Fuchs zum Abschuss freigegeben

Der Fuchs, der seit einigen Wochen auf dem Steinheimer Friedhof unterwegs ist, soll nun erlegt werden.
Der Fuchs, der seit einigen Wochen auf dem Steinheimer Friedhof unterwegs ist, soll nun erlegt werden. © Foto: Foto: Archiv
Carolin Wöhrle 06.09.2016
Was den Bayern der Problem-Bär Bruno war, ist den Steinheimern derzeit der Problem-Fuchs. Der ist jetzt zum Abschuss freigegeben.

Seit einigen Wochen treibt mindestens ein Fuchs sein Unwesen auf dem Friedhof. Mit Vorliebe gräbt er Löcher in die Erdgräber. Die Gemeinde hatte angekündigt zu handeln. Und genau das tut sie jetzt auch: Nachdem die Genehmigung zur Aufstellung von Lebendfallen bereits seit längerem im Steinheimer Rathaus vorlag, kam jetzt auch die Genehmigung zum Abschuss des Fuchses bzw. der Füchse vom Landratsamt. Es darf ab sofort also scharf geschossen werden auf dem Steinheimer Friedhof.

Schießen dürfen ausschließlich drei Steinheimer Jäger. Das Gebiet, innerhalb dessen sie Jagd auf den Fuchs machen dürfen, ist auf den Steinheimer Friedhof und die Freiflächen südlich und östlich davon begrenzt. Zudem müssen die Jäger vor der Jagd der Polizei, dem Ordnungsamt und den Anwohnern Bescheid geben.

Der Steinheimer Fuchs sollte in den kommenden Wochen möglichst in Deckung bleiben opder sich am besten wieder in den Wald zurückziehen.

Füchse kommen wieder vermehrt in die Dörfer und Städte zurück. Mittlerweile, erklärt der Wildtierbeauftragte Andreas Kühnhöfer, gebe es sogar Füchse, die nur noch ausschließlich in bewohnten Gebieten leben. Der Experte warnt daher auch ausdrücklich: „Es bringt nichts, wenn sich zwei über den Fuchs beschweren und der Dritte ihn füttert.“