Messe St.-Anna-Kirche: Feuerwehrleute müssen viel ertragen

In der vollbesetzten St.-Anna-Kirche zu Ballmertshofen wurde am Samstag, der just auf den Namenstag des Schutzpatrons aller Feuerwehrleute, des heiligen Florian, fiel, durch Pfarrer Dr. Dietmar Horst (Dischingen) eine Messe zu Ehren des Märtyrers gefeiert. Dazu standen die Fahnen aller Vereine im Gotteshaus.
In der vollbesetzten St.-Anna-Kirche zu Ballmertshofen wurde am Samstag, der just auf den Namenstag des Schutzpatrons aller Feuerwehrleute, des heiligen Florian, fiel, durch Pfarrer Dr. Dietmar Horst (Dischingen) eine Messe zu Ehren des Märtyrers gefeiert. Dazu standen die Fahnen aller Vereine im Gotteshaus. © Foto: Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Dischingen / Klaus-Dieter Kirschner 05.05.2013
Mit einer Floriani-Messe am Namenstag des heiligen Florian wurde am Samstagabend an den Schutzpatron aller Feuerwehrleute erinnert und diesen für ihren oft riskanten Dienst gedankt.

Der Musikverein Dischingen begleitete mit klingendem Spiel die Fahnen der Ballmertshofener Vereine und die Feuerwehr-Abordnungen in die St.-Anna-Kirche zu einer besonderen Messe. Pfarrer Dr. Dietmar Horst zelebrierte den Gottesdienst und erinnerte in seiner Predigt daran, dass Feuerwehrleute, aber auch die Sanitätskräfte im Dienst am Mitmenschen oftmals ihr Leben riskieren und manchmal für ihren Mut mit dem Leben bezahlen.

Im Einsatz müssten Feuerwehrleute oft viel ertragen, sagte der Geistliche und erinnerte an den schweren Busunfall in Ballmertshofen, bei dem ein Fahrer beide Unterschenkel verlor oder an den nächtlichen Unfall in Eglingen, als für zwei junge Männer keine Hilfe mehr möglich war. „Glücklich darf sich preisen, wer die Feuerwehr nie gebraucht hat. Unendlich dankbar aber ist der, der durch die Feuerwehr schon Rettung aus großer Not erfahren hat“, sagte Dr. Horst und stattete „den öffentlichen Dank für diesen Dienst am Mitmenschen“ ab und zitierte die Bibel und das Gebot, den Nächsten zu lieben wie sich selbst und ihm auch wirklich zu helfen.

„Unsere Dörfer würden verarmen, wenn es diesen Dienst am Mitmenschen nicht mehr geben würde“, betonte der Geistliche und erinnerte an den Besuchsdienst, an die Krankenpflege und an die Vereine, die auf unterschiedliche Weise ihre Arbeit leisten. Schon aus dem Wahlspruch der Feuerwehren gehe die freiwillige Verpflichtung hervor: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ Dieser Dienst geschehe Tag und Nacht und oftmals unter extremen Belastungen für die Einsatzkräfte und sicher auch für deren Familien und die Betroffenen selbst.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel