Kinder Spielplätze sollen schöner werden

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Herbrechtingen / günter Trittner 11.02.2014
Trotz der anstehenden Millionen Euro schweren Großinvestitionen in Stadtverschönerung und Sporthallenbau hält die Stadtverwaltung an ihrer Konzeption zur Verbesserung der Spielplätze fest. Drei Anlagen stehen dieses Jahr auf der Agenda des Bauhofs.

Vor gut einem Jahr hat die Stadtverwaltung ein Instandhaltungs- und Sanierungskonzept für die Spielplätze im Stadtgebiet ausgearbeitet. Auf 150 000 Euro wurde damals der Gesamtaufwand taxiert, um alle 30 öffentlich zugänglichen Spielflächen im Stadtgebiet auf Vordermann zu bringen. Bei der Bestandsaufnahme wurde auch untersucht, wieviele Kinder im näheren Umfeld wohnen und in welchem Alter sie sind. Dadurch konnte man einerseits einschätzen, wie notwendig ein Spielplatz überhaupt ist und wie dieser ausgestaltet sein soll, damit ihn die Kinder auch annehmen.

Oberste Priorität wurde damals dem Spielplatz am Albert-Lortzing-Weg auf der Hohen Wart beigemessen, in dessen Einzugsgebiet über 100 Kinder im Alter bis zu 15 Jahren wohnen. Da es auch Vorbehalte bei den Anliegern gegeben hatte, wurde die Sanierung des Spielplatzes an der Adenauer Straße vorgezogen. Dieses Jahr aber ist der Spielplatz an der Albert-Lortzing-Weg an der Reihe. Verschiedene neue Geräte werden bestellt, im Mai/Juni sollen sie aufgestellt werden.

Spielfläche extra für Kleinkinder

Vorher werden die Mitarbeiter des Bauhofs im Stadtgarten tätig. Bereits im letzten Jahr war der kleine Spielplatz am Brenzufer im Rückraum des Bibris Schulzentrums auch aufgrund wiederholter Beschädigungen aufgelöst worden. Dafür soll es in diesen Jahr eine Spielfläche extra für Kleinkinder geben, die in der Nähe des großen Spielplatzes im Stadtgarten angelegt wird. Dies soll abhängig von der Witterungslage in den Monaten April und Mai geschehen. Die Spielgeräte sind bereits geliefert.

Rechtzeitig will man auch im katholischen Kindergarten St. Martin in Bolheim aktiv werden. Denn die Einrichtung feiert im Juli ihr 40-jähriges Bestehen. Und bis dahin soll auch die Spielfläche hergerichtet sein. Es gibt ein neues Wasserspielgerät, einen Spielturm und eine Schaukel. Im Jahr 2000 war zuletzt die Außenspielfläche des Kindergartens naturnah umgestaltet worden.

Insgesamt gibt die Stadtverwaltung in diesem Jahr 30 000 Euro für die neuen Spielgeräte und deren Installation aus. Dazu kommen noch 66 000 Euro für die Unterhaltung aller Anlagen.

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