Herbrechtingen Spedition Schwarz ist um die Umwelt bemüht

Herbrechtingen / Günter Trittner 05.09.2018
Der Umweltschutz spielt seit vielen Jahren eine entscheidende Rolle bei der Spedition Schwarz. 2006 wollte Schwarz den Biodiesel einführen.

Die Fahrzeuge der Spedition schwarz sind grün. Ein grünes Herz schlägt auch in der Geschäftsleitung des in vierter Generation geführten Familienunternehmens. Nicht nur in der Digitalisierung mischt Schwarz vorne mit, der Mittelständler war auch Pionier bei den Lang-Lkw.

Im Jahr 2012 war Schwarz als unter den ersten Teilnehmern am bundesweiten Feldversuch mit den 25 Meter langen Fahrzeugen. Dafür nahmen die Herbrechtinger sogar über Jahre in Kauf, dass die Hänger der Lkw eigens auf die Autobahn gefahren werden mussten, um dort auf dem Parkplatz an die richtige Zugmaschine gekoppelt zu werden. Denn der Kilometer Landes- und Bundestraße war tabu.

Für Schwarz nicht plausibel. Denn zwei Lang-Lkw ersetzen drei Regel-Lkw. Das heißt für Geschäftsführer Thomas Schwarz immer noch: weniger Kraftstoffverbrauch, weniger CO2, weniger Lärm, weniger Beanspruchung der Straßen. Umstritten sind die Lang-Lkw bis heute. Mittlerweile haben sie aber eine Freigabe vom Bund für 11 600 Kilometer Autobahn, was etwa der Hälfte des deutschen Netzes entspricht.

Einen starken grünen Akzent hatte Schwarz bereits 2006 setzen wollen. Zwei Drittel der damals 250 Fahrzeuge hatte das Unternehmen auf Bio-Diesel umgestellt. Für den Sprit aus Rapsöl war bereits mit regionalen Partnern ein Versorgungsnetz aufgebaut. Doch dann kippte die Politik die vorher zugesagte Steuerfreiheit des Bio-Diesels. Unabhängig davon werden die Fahrer auf spritsparendes Fahren geschult.

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