Feier Sontheimer Straßenfest: Perfekter Fassanstich und Sonnenschein pur

Sontheim/Brenz / Klaus-Dieter Kirschner 17.07.2016
Gut 2000 Menschen kannten am Samstag nur ein Ziel: das Straßenfest auf dem Platz neben der Gemeindehalle.

Gäste aus nah und fern, sogar aus der französischen Partnergemeinde Saint-Valery-en-Caux, konnte Bürgermeister Matthias Kraut zum Festauftakt willkommen heißen und als Schirmherr, der ohne Schirm gekommen war, versprechen: Das Wetter hält.

Die Voraussetzungen stimmten: Sonnenschein pur. Und dann kam der spannende Augenblick, bei dem das Gemeindeoberhaupt ein Fass Festbier aufmachen musste. Mit zwei Schlägen und ohne, dass vom köstlichen Gerstensaft auch nur ein Tropfen auf den Asphalt aufschlug, wurde diesmal angezapft. Immerhin hatte es bei früheren Straßenfesten beim Anzapfen schon manche Bierdusche und Aufregung gegeben. Diesmal klappte alles und so stieß dann die große Runde der Vereinsvorsitzenden auf ein unterhaltsames Dorffest an.

Der Musikverein „Harmonie“ hatte entsprechende Noten vor sich und folglich für beste Unterhaltung gesorgt. Viele Vereine, darunter der Partnerschaftsverein Sontheim-Saint Valery, die Vereinsgemeinschaft Bergenweiler, die Sängereintracht, der Schachclub, die Landjugend, der TV Brenz samt Förderverein, der Fußballverein, der Türkisch-Islamische Kulturverein und der Fischereiverein Untere Brenz sowie die Landfrauen, hatten ihre Vereinsköche aktiviert oder aber die, die mit dem Zapfhahn umgehen können. Eine Schulklasse verdiente sich mit Backwerk Geld für den Schullandheim-Aufenthalt. Verlockend waren die Düfte, die die Steckerlfische beim Fischereiverein verbreiteten.

Bevor das Fest so richtig in die Gänge kam, hatten die Stände, an denen Lebensmittel verkauft oder vollends zubereitet wurden, Besuch von der „Gesundheitspolizei“. Der Wirtschaftskontrolldienst warf ein Auge auf die Pfannen und Töpfe und die Verkaufsstände.

Das Straßenfest ist im Grunde eine Veranstaltung aller Vereine und so waren nicht nur die Aktiven des TV Brenz als Tellerwäscher zu erleben. Für vielerlei Speis und Trank war ausreichend gesorgt. Und für den Fall, dass jemand zu tief in den Bierkrug geschaut hatte, war die starke Truppe der Rotkreuzbereitschaft zur Stelle.