Video Sontheim und Saint Valery feiern 20 Jahre Partnerschaft

Sontheim / Klaus-Dieter Kirschner 12.05.2013
Tränen der Freude und der Rührung gehören zu so einem Fest einfach dazu: Die Verschwisterung von Sontheim an der Brenz mit Saint Valery en Caux an der Alabasterküste (Normandie) ist stark in der Bevölkerung verankert. Jetzt wurde das 20-jährige Bestehen der Jumelage gefeiert.

Freundschaft ist ein köstliches Geschenk, hatte Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut ausgeführt, bevor er mit seinem französischen Kollegen Gérard Mauger die Hüllen an einem Straßenschild fallen ließ. Sontheim hat nun eine Pont de Saint Valery en Caux, was die Gäste aus Frankreich doch sehr sehr anrührte. So ist diese Brücke Sinnbild für Völkerverständigung und die Verbindung zu den Herzen der Einwohner zweier Dörfer, die 900 Kilometer von einander entfernt sind.

Das Festbankett am Abend war zeitlich straff organisiert. Neben Kraut und Mauger sprachen Landrat Thomas Reinhardt, Altbürgermeister Peter Welsch, der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und der Präsident des Partnerschaftsvereins, Dr. Walter Dollhoff. An den von de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer vor 50 Jahren geschlossenen Elysee-Vertrag wurde erinnert, aber auch an Horst Benz und Erwin Flögel, die mit den Fußballern die Basis für die Jumelage legten.

Landrat Reinhardt: „Die Bürger von Sontheim und Saint Valery sind das Herz der Völkerverständigung in Europa.“ Walter Dollhoff wünschte sich, dass mehr noch als in der Vergangenheit Franzosen Deutsch und Deutsche Französisch lernen und so einander noch besser verstehen.

Die Partnerschaftsfeier war das Herzensanliegen der Vereine aus Brenz und aus Sontheim. Der Albverein sorgte für Bewirtung und die Feuerwehr dafür, dass der Nachschub und auch die Getränke rollten.

 
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