Der Kern einer mindestens 150 Jahre alten Eiche erzählt die Geschichte von der Entstehung des Meteorkraters Steinheimer Becken. Die Brüder Martin und Winfried Breunig aus Hemmersheim in Mittelfranken haben dieses Kunstwerk in wochenlanger Arbeit mit ihren Kettensägen gestaltet.

220 Kilo schwer ist diese Skulptur, die nun von Steinheim aus in die französische Partnerstadt Colombelles transportiert wurde.

Mit an Bord waren alle Materialien, die zum Einzementieren erforderlich waren. Alles in allem mehr als 550 Kilo Fracht. Zuvor waren aber noch ein paar Arbeiten durch die Zimmerei Früholz und durch die Schlosserei von Ernst Vogel erledigt worden.

Am Tag nach der Ankunft erwarteten die Steinheimer etliche Mitglieder des Colombeller Partnerschaftsvereins sowie Angehörige des Colombeller Baubetriebshofs. In dem Park des Friedens, der am 18. Juni feierlich eingeweiht wird, war der Standort für die Skulptur bereits festgelegt, sodass mit dem Aushub der Baugrube gestartet werden konnte.

Abgemacht war, dass Colombelles etwa die Hälfte bereits aufgemischten Betons auf die Baustelle liefert. So vollzog sich die Aktion unter großem Eifer aller Beteiligten schneller als gedacht.

Am späten Nachmittag war das Werk im Rohbau vollendet. Sowohl Colombelles Bürgermeister Marc Pottier als auch sein Vorgänger Colin Sueur sowie die Präsidentin des Partnerschaftsvereins Marie-Thères Legras waren dabei.

Eine mehr als 50 Personen umfassende Delegation aus Steinheim mit Bürgermeister Holger Weise an der Spitze wird am Dienstag, 18. Juni, bei der „Inauguration des Parcs de la Paix“ dabei sein.