Soziales Seniorenbetreung wohl nicht in der ehemaligen Post

Steinheim / 03.05.2013
Das einstige Postamt auf dem Rathausplatz kann sich der Förderverein Seniorenarbeit nicht als Domizil für eine Seniorenbegegnungsstätte vorstellen. Der Umbau und die Sanierung wären einfach zu teuer.

Darüber sprach der Vorsitzende Klaus Schmidt auf der Hauptversammlung des Vereins im Manfred-Bezler-Saal des Rathauses. Dort standen diesmal keine Wahlen an, sodass Schmidt sich vor allem der Seniorenarbeit thematisch zuwenden konnte.

Als regelmäßige Aktivitäten des Förderkreises sind die Seniorennachmittage zu sehen, die einen gleichbleibend guten Besuch wie in den Vorjahren aufweisen.

Als Höhepunkt der Aktivitäten ist das traditionelle Adventssingen mit den Nördlinger Musikanten zu betrachten, das im Dezember etwa 100 Gäste in den Bezler-Saal lockte.

Im Rahmen dieser Nachmittage für Senioren wird das Betreuungsteam tätig, das nicht nur die Bewirtung der Gäste übernimmt, sondern auch mit selbstgebackenen Kuchen und Torten für das leibliche Wohl sorgt. Da es aber immer wieder Ausfälle im Team gibt, sind neue Helferinnen und Helfer willkommen.

Um auch in Zukunft weiterhin so aktiv bleiben zu können, wurde ein informativer Flyer erstellt, der in Steinheim an verschiedenen Stellen zum Mitnehmen ausliegt.

Als am 17. September 2012 der „Bürgerbus“ in Steinheim seine Jungfernfahrt hatte, war ein Projektziel erreicht, das der Förderkreis über mehrere Jahre sehr intensiv mitverfolgt hatte, sagte Klaus Schmidt. Dieser Bus fährt zweimal wöchentlich auf einer Strecke zwischen Steinheim und den Teilgemeinden und wird speziell von Senioren rege genutzt.

Bei der anstehenden Sanierung des Rathauses spielt auch das Thema „Postgebäude“ eine Rolle. Eine Nutzung als Begegnungsstätte zusammen mit anderen Vereinen scheidet aus Sicht des Förderkreises wegen der sehr hohen Sanierungskosten aus, die vollständig von den Vereinen zu tragen wären. Man sollte aber bei allen Diskussionen bedenken, dass eine Begegnungsstätte an dieser zentralen Stelle sicher eine Bereicherung des dörflichen Lebens sein würde, sagte Schmidt.

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