Jumelage Schuhplatteln zu Beginn der tollen Tage

Sontheim/Saint Valery / Klaus-Dieter Kirschner 10.05.2013
Sontheim hat Festschmuck angelegt, neben den deutschen und französischen Farben wehen die Fahnen von Sontheim, Brenz und Bergenweiler in lauer Maienluft.

Mit dem Freilufthock im Schlosshof zu Brenz wurde es wetterbedingt nichts. Dafür wurde der Rittersaal in seiner Kapazitätsgrenze ausgekostet. 120 Gäste konnte Bürgermeister Matthias Kraut begrüßen und hatte dazu Anja Kutschera vom Partnerschaftskomitee an seiner Seite.

Doch zuvor waren es die „Moosbuam“, die mit ihrer Volksmusik die enge Verbindung zwischen Baden-Württemberg und Bayern verdeutlichten und stürmischen Beifall erntete. Eberhard Althammer, vor langen Jahren im Blasmusikverband des Kreises Heidenheim Jugendleiter, erwies sich als glänzender „Franzose“ und stellte auf Deutsch wie auf Französisch die Stücke der Volksmusik vor, die aufgeführt wurden. Dazu gehörte als einer der Höhepunkte ein Schuhplattler.

Bevor Weizenbier, Brezeln und Weißwürste auf den Tisch kamen, wurden noch zwei kurze Reden gehalten. Als Gastgeber vergaß Bürgermeister Kraut nicht allen zu danken, die den unterhaltsamen Vormittag ermöglicht hatten: Am heutigen Freitag werden die Franzosen Schwäbisch Hall besuchen und das Museumsdorf Wackershofen.

Bürgermeister Gérard Mauger dankte für den warmherzigen Empfang und bekannte, dass man manchmal in Saint Valery ganz schön ungeduldig werde, wenn die Frage gestellt werde: „Wann fahren wir wieder nach Sontheim?“

An die „Stadträte Sontheims“ gerichtet, würdigte er die vielfältigen Kontakte zwischen beiden Kommunen und verband damit die Hoffnung, dass neue Freundschaften begründet werden können – vor allem zwischen den jungen Leute aus der Delegation und jenen aus Sontheim. Besondere Anerkennung galten Jutta Häfele und dem Präsidenten des Sontheimer Partnerschaftskomitees, Walter Dollhopf.

Es folgten Führungen durch das neugestaltete Heimatmuseum, das offiziell erst am Sonntag eingeweiht wird, und durch die romanische Galluskirche. Zuvor verabschiedeten sich die „Moosbuam“ mit dem „Echo vom Königssee“.

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