Bildung Schülerzahlen: auch die Bibris-Werkrealschule ist gefährdet

Herbrechtingen / Günter Trittner 15.05.2013
Nimmt man die gestern von Kultusminister Andreas Stoch gegebene Regierungserklärung zur regionalen Schulentwicklung wörtlich, dann müsste man in Herbrechtingen längerfristig um den Fortbestand der Bibris-Werkrealschule fürchten.

Am Ende eines Planungsprozesses, den das Land jetzt mit Kommunen und Landkreisen aufnehmen will, sollen landesweit weiterführende Schulen mindestens zwei Eingangsklassen und 40 Schüler haben. An diesen Zahlen, so Stoch, werde sich das Land insbesondere bei der Genehmigung und Neueinrichtung von Schulen orientieren. Die Bibris-Werkrealschule ist dieses Jahr unter die von Stoch genannte Untergrenzen gerutscht.

Nach 42 Schülern im Vorjahr wurden für das kommende Schuljahr Stand Mitte April nur 31 Schüler angemeldet. Bei den Gymnasien möchte das Land generell eine Untergrenze von 60 Schülern in den Eingangsklassen einziehen. Diese Grenze wird das Buigen-Gymnasium nächstes Jahr mit erwartet 69 Schülern klar überschreiten. Letztes Schuljahr hatte man aber nur 53 Fünftklässler aufgenommen. 

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