Dischingen / Klaus Dammann Von einer ganzen Reihe an Zuschussbescheiden berichtete Bürgermeister Alfons Jakl.

Gleich über mehrere bewilligte Zuschüsse konnte Bürgermeister Jakl im Gemeinderat informieren. So kann die Gemeinde mit einer Förderung von 82 500 Euro bei zuwendungsfähigen Kosten von 165 000 Euro für die Sanierung der Egaubrücke in Iggenhausen rechnen. Das Regierungspräsidium hatte das Vorhaben bewilligt, die Förderung kommt aus dem Kommunalen Sanierungsfonds Brücken.

Zwei weitere Förderbescheide des Regierungspräsidiums betreffen den Bereich Abwasser. So erhält Dischingen rund 1,114 Millionen Euro für den Anschluss der Teilorte Frickingen und Katzenstein an die Sammelkläranlage Dattenhausen. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 1,481 Millionen Euro liegt die Förderquote hier bei 75 Prozent. Dieselbe Quote trifft auch auf den Zuschuss für die Stlllegung der Kläranlage Katzenstein samt Anschluss an den Verbandskanal zur Kläranlage Dattenhausen zu. In diesem Fall erhält die Gemeinde 232 000 Euro bei förderfähigen Kosten von 308 000 Euro. Bürgermeister Jakl meinte zu diesen Ergebnissen: „Da kann man richtig zufrieden sein.“ Auch die Grundstücksverhandlungen seien abgeschlossen.

Außerdem gebe es finanzielle Unterstützung für Dischingen aus dem Städtebauförderprogramm. Für das Vorhaben Erneuerung der Ortsmitte sei mit 900 000 Euro im Jahr 2019 zu rechnen. Die Gemeinde hatte mit ihren Bemühungen um Aufnahme in das Programm auf Anhieb Erfolg. Der Bürgermeister sagte dazu: „Da kann man nicht unbedingt damit rechnen. Eine tolle Geschichte.“ Nun könne man für den Ortskern ums Rathaus weiterplanen.

Jakl kündigte an, dass es am Dienstag, 14. Mai, um 19 Uhr eine Infoveranstaltung zum Städtebauförderprogramm geben soll.