Sontheim / Catrin Weykopf Es ist ein Theaterstück, an dessen Ende alle Kinder „Nein“ brüllen – und zwar so laut sie können. Es heißt „Pfoten weg“ und wird gegeben von der Konstanzer Puppenspielerin Irmi Wette.

Diese Woche war das Theaterstück „Pfoten weg“ an der Sontheimer Schule zu sehen, wo jeweils etwa 50 Zweitklässler und 50 Kindergartenkinder im Publikum saßen, die sich immer wieder lautstark in das Geschehen auf der Bühne einschalteten.

Erzählt wird im Stück die Geschichte dreier Katzenkinder, die sich vor dem Besuch ihrer Tante und ihres Onkels ekeln, weil diese gegenüber den Katzenkindern übergriffig werden. Die Botschaft des Stücks lautet, sich gegen ungewollte Berührungen, Küsse und Zuneigung von Erwachsenen zu wehren und darüber gegenüber Eltern und Vertrauten zu sprechen.

Möglich gemacht haben die Aufführung der Heidenheimer Arbeitskreis gegen sexuelle und körperliche Gewalt sowie der Sontheimer Verein Dynamik, der die Kosten übernommen hat. In Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeitern im Landkreis ist es Ziel, das Stück etwa alle zwei Jahre an Grundschulen zu bringen.