Sanierung Pfannentalhaus ist wieder in Schuss

Das Wanderheim Pfannentalhaus des Donau-Brenz-Gaus im Schwäbischen Albverein im Sommer 2013: Die Außensanierung des Gebäudes war zu diesem Zeitpunkt schon großteils beendet.
Das Wanderheim Pfannentalhaus des Donau-Brenz-Gaus im Schwäbischen Albverein im Sommer 2013: Die Außensanierung des Gebäudes war zu diesem Zeitpunkt schon großteils beendet.
Kreis Heidenheim / KLAUS DAMMANN 05.02.2014
Wanderer und andere Gäste können sich freuen: Die umfangreiche Sanierung des Pfannentalhauses ist bis auf einige kleinere Arbeiten abgeschlossen.

Das Pfannentalhaus bei Haunsheim in der bayrischen Nachbarschaft – etwa zehn Kilometer östlich von Hermaringen, schätzt der bisherige Gauobmann Dieter Eberth – ist das einzige Wanderheim des Donau-Brenz-Gaus im Schwäbischen Albverein. 60 Jahre besteht es heuer und wurde einst von der Ortsgruppe Lauingen errichtet. Längst ist aber der Hauptverein Eigentümer.

Die Jahre gingen nicht spurlos an dem Bauwerk vorbei und so war dringend etwas für das Pfannentalhaus zu tun. „Der Erhalt war uns ganz wichtig. Ohne eine Sanierung war es aber nicht mehr weiter zu betreiben“, schildert der Königsbronner Dieter Eberth, der sich zusammen mit dem Vorstand der Ortsgruppe Lauingen federführend um das Wanderheim und dessen Instandsetzung kümmert.

Von 2011 bis Ende 2013 erfolgten die großen Arbeiten an dem Gebäude einschließlich Kläranlage. Eberth beziffert die Kosten auf etwa 80 000 Euro zuzüglich der erbrachten Eigenleistungen von Albvereinsmitgliedern aus dem Kreis Heidenheim mit umfassendem Gaugebiet. Auch viele Spenden und Zuwendungen von Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen machten Erhalt und Sanierung möglich.

Das Haus präsentiere sich jetzt rundum erneuert, frisch verputzt und gestrichen vom Keller bis zum Dach, erläutert Eberth. Wanderer, Radfahrer und Tagesgäste könnten bereits im Frühjahr die teils überdachte große Terrasse an der Südseite nutzen. Die zweite kleinere Terrasse solle noch dieses Jahr als vorerst letzter Teil der Außenarbeiten saniert werden.

Komplett neu eingerichtet würden sich die Übernachtungsräume für 16 Personen und ebenso ein Matratzenlager mit 14 Schlafplätzen und einem Zweibettzimmer für Begleitpersonen von Schüler- und Jugendgruppen präsentieren, berichtet der bisherige Gauobmann. Für Radwanderer sei ein Fahrradabstellplatz angelegt worden. Und kulinarisch bewirte die Pächterfamilie die Gäste mit regionaltypischer Küche.

Im Inneren des Pfannentalhauses sei für 2014 geplant, den zweiten Gastraum zu sanieren und so umzugestalten, dass er als Allzweckraum neben der Gastronomie auch für Seminare und Versammlungen zum Thema Natur- und Landschaftspflege zu nutzen ist. Eberth: „Hierbei wird im Besonderen auch an die Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen gedacht.“

In dem zum Haus gehörenden Freigelände und der umgebenden Landschaft erkennt der Königsbronner „die praxisnahe Ergänzung bei Exkursionen und Studien und damit die denkbar besten Voraussetzungen.“ Die mehrfache Nutzung des Pfannentalhauses gewinne durch seine Lage am Rande der Ostalb und vor dem Schwäbischen Donautal als besonderen und im Bereich Naturtourismus zusammenrückenden Kulturräumen an Bedeutung.

„Der Donau-Brenz-Gau im Schwäbischen Albverein beobachtet diese sich anbahnende Entwicklung einer verstärkten Zusammenarbeit der Regionen mit großer Sympathie und Interesse“, so Eberth. Der Albverein werde hier nicht abseits stehen, sondern sich im Sinne seiner Ziele „Natur, Heimat, Wandern“ einbringen. Eine verbindende Stellung solle dafür in Zukunft das Wanderheim Pfannentalhaus einnehmen.

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