Verkehr Ortsumfahrung Heuchlingen: Bisher nur Kritik an Details

Die Abfahrt nach Dettingen. Hier soll ein Kreisverkehr entstehen.
Die Abfahrt nach Dettingen. Hier soll ein Kreisverkehr entstehen. © Foto: Jens Eber
Gerstetten / jens eber 17.02.2014
Noch bis Donnerstag, 20. Februar, können Einwände gegen die Pläne für die Ortsumfahrung von Heuchlingen erhoben werden. Bislang zeichnet sich allerdings lediglich Kritik an Details ab. Im Bauausschuss wurde zudem die Gestaltung des Kreisverkehrs östlich von Heuchlingen moniert.

Bis zum 6. Februar waren die drei Aktenordner starken Planunterlagen in den Rathäusern in Gerstetten und Heuchlingen ausgelegt. Während im Hauptort nicht einmal eine Handvoll Bürger die Pläne sichten wollte, berichtete der Heuchlinger Ortsvorsteher Frank Schied im Bauausschuss von durchschnittlich zwei Besuchern, die an den Öffnungstagen ins Rathaus kamen.

Wessen Belange vom Bau der Straße berührt sind, kann sich nun noch bis 20. Februar schriftliche äußern. Bisherige Einwände betreffen Schied zufolge vor allem, dass durch die Trasse Feldwege nördlich von Heuchlingen unterbrochen werden. Lediglich für einen dieser Wege ist eine Querung geplant. „Eine weitere Querung wäre aber utopisch“, so Schieds Einschätzung.

Aus den Reihen des Ausschusses wurde dagegen der an der bisherigen westlichen Abfahrt von der Landesstraße Richtung Dettingen geplante Kreisverkehr kritisiert. Dessen Zufahrt aus Richtung Heuchlingen soll kurz hinter dem Ortsende so verschwenkt werden, dass sie im 90-Grad-Winkel auf dem Kreisel trifft. Dadurch werde, so Gemeinderat Hans Mailänder (Grüne und Unabhängige), ein Obstgarten zerstört. Außerdem bedeute die geplante Trassenführung an diesem Punkt Mehrkosten. Als positiv bewertete Schied dagegen, dass ein nahe der Fahrbahn stehender alter Baum am westlichen Ortseingang während der Bauphase ausdrücklich geschützt werden soll.

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