Klosterbrauerei Brauerei-Abriss: Noch immer fehlen Unterlagen

Halb abgerissen steht die Klosterbrauerei seit fast einem halben Jahr da. Zeitnah soll und muss es weitergehen.
Halb abgerissen steht die Klosterbrauerei seit fast einem halben Jahr da. Zeitnah soll und muss es weitergehen. © Foto: Geyer Luftbild
Königsbronn / Carolin Wöhrle 17.05.2018

Königsbronn. Für die Königsbronner wird es zunehmend zum Ärgernis, für Gemeinde und Landratsamt entwickelt sich der Abbruch der Klosterbrauerei zum Dauerthema. Seit fast einem halben Jahr stehen die Abbrucharbeiten still, nachdem sie auf Anordnung des Landratsamtes gestoppt worden waren. Der Grund dafür, die fehlenden Unterlagen fürs Abbruch- und Entsorgungskonzept, ist immer noch nicht aus der Welt geräumt. Das bestätigt Georg Feth, Dezernent für den Bereich Umwelt und Ordnung am Landratsamt, auf Nachfrage.

Kamin-Abriss nicht so einfach

Zum einen fehlen nach wie vor einzelne Nachweise darüber, wohin die abgetragenen Baustoffe entsorgt worden sind bzw. zukünftig entsorgt werden sollen.

Zum anderen fehlt ein verbindliches Konzept dafür, wie der große Kamin, der laut Feth etwas in Schieflage steht, sicher und gefahrlos abgerissen werden soll. „Man kann da nicht einfach entkernen und drauf los abreißen“, erklärt Feth. „Es müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, damit nichts auf angrenzende Gebäude stürzt und damit die Arbeiter vor Ort ausreichend abgesichert sind.“

Erst am Dienstag gab es ein weiteres Gespräch zwischen Mitarbeitern des Landratsamts und der Gemeinde Königsbronn. Beide Verwaltungen sind laut Feth in enger Abstimmung miteinander. Klar ist, dass man sich nicht mehr länger vertrösten lassen will. Der Abbruch muss und soll zeitnah weitergehen. Zum weiteren Vorgehen gegenüber des Abbruchunternehmens, das auch Eigentümer der Brauerei ist, will man sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht äußern.

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