Baugebiet Niederstotzingen: 13 neue Bauplätze werden bald erschlossen

Die Erschließung für den zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets Lerchenbühl II im Norden von Niederstotzingen ist im Gange. Auf dem Areal des 2012 erschlossenen ersten Bauabschnitts stehen mittlerweile die ersten Häuser.
Die Erschließung für den zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets Lerchenbühl II im Norden von Niederstotzingen ist im Gange. Auf dem Areal des 2012 erschlossenen ersten Bauabschnitts stehen mittlerweile die ersten Häuser. © Foto: Luftbild Geyer
Niederstotzingen / KLAUS DAMMANN 12.08.2013
Anfang Juni haben die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Wohngebiets Lerchenbühl II begonnen. 13 weitere Bauplätze entstehen hier und sie sollen noch in diesem Jahr bebaut werden können.

Derzeit ruhen die Arbeiten in dem Neubaugebiet im Norden Niederstotzingens wegen der Handwerkerferien. Doch am 19. August wird es im Lerchenbühl II weitergehen mit der Verlegung von Wasserversorgung, Kanal und Kabel, mit der Herstellung von Hausanschlüssen, Straßenunterbau und Randeinfassungen. Margarete Bohner, Leiterin der städtischen Bauverwaltung, geht davon aus, dass die Erschließung voraussichtlich im Oktober abgeschlossen werden kann. Für manchen Bauherrn ist das durchaus von Bedeutung, denn es gebe hier Grundstückskäufer, die noch 2013 mit ihrem Hausbau anfangen wollen. 

Von den 13 Bauplätzen des zweiten Bauabschnitts seien drei verkauft und zwei verbindlich reserviert, so Margarete Bohner. Gebaut werden können Einzel- und Doppelhäuser in verschiedenen Bautypen, Dachformen sind freigegeben. Gemäß Bebauungsplan sind zur Dachentwässerung Zisternen vorgeschrieben. Für den Bau von Doppelhäusern in dem neuen Wohngebiet gebe es bislang aber keine Nachfrage, sagt die Bauamtsleiterin.

Einschließlich Grunderwerb investiere die Stadt im Lerchenbühl II rund 750 000 Euro. Den Auftrag für die Erschließung hatte die Niederstotzinger Baufirma Noller erhalten mit Angeboten von 119 000 Euro für den ersten und 244 000 Euro für den zweiten Bauabschnitt.

Stadt will mit dem Endausbau der Straße noch warten

Die zehn Bauplätze in Abschnitt eins seien alle verkauft, schildert Margarete Bohner. Ende 2012 wurde hier die Erschließung fertiggestellt. Entgegen der ursprünglichen Einschätzung sei es aber im vorigen Jahr nicht mehr zum Häuserbau gekommen. Erst seit Frühjahr 2013 entständen die ersten Wohnhäuser.

Insgesamt hat das Baugebiet Lerchenbühl II eine Größe von 1,71 Hektar einschließlich öffentlicher Flächen. Die Nettobaufläche für die 23 Grundstücke beträgt 1,46 Hektar, die Bauplatzgrößen reichen von 550 bis 850 Quadratmeter.

Um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden, warte die Stadt mit dem Endausbau der Straßen im gesamten Areal, bis die meisten Bauvorhaben abgeschlossen seien, erklärt die Bauamtsleiterin. Und dies hänge auch wieder vom weiteren Verlauf des Verkaufs der Grundstücke ab.

Verkehrstechnisch angebunden wird das Wohngebiet Lerchenbühl II an die Bergstraße. Von hier wird eine Haupterschließungsstraße abgehen, die den Namen „Bei der Guldenwiese“ tragen und mit einer Wendeplatte enden soll. Stichstraßen sollen der weiteren inneren Erschließung des Baugebiets dienen. Hinzu kommen Parkplätze und Pflanzstreifen sowie ein die Teile I und II des Lerchenbühl verbindender Fußweg im Norden.