Licht Neue Lampen braucht das Dorf

Vier gestandene Lampentypen stehen zur Auswahl. Doch welche wird Hermaringen in Zukunft erleuchten? Die Gemeinderäte sind sich noch nicht einig.
Vier gestandene Lampentypen stehen zur Auswahl. Doch welche wird Hermaringen in Zukunft erleuchten? Die Gemeinderäte sind sich noch nicht einig.
Hermaringen / Timo Landenberger 22.05.2013
In neues Licht rücken möchte sich auch die Gemeinde Hermaringen. Die teils stark in die Jahre gekommene Straßenbeleuchtung wird sukzessive auf LED-Technik umgerüstet werden. Doch welche Lampe eignet sich am besten?

Vulkan, Siteco und Gewiss, ihres Zeichens LED-Straßenleuchten, sind die Finalteilnehmer im Rennen um die neue Straßenlampe Hermaringens. Welche davon zum Einsatz kommen wird, ist indes alles andere als gewiss, hatte der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung doch einiges entgegenzusetzen.

„Viele der aktuell verwendeten, gelben Leuchten sind mehr als 30 Jahre alt und somit schon sehr in die Jahre gekommen“, begründete Bürgermeister Jürgen Mailänder die generelle Notwendigkeit einer neuen Straßenbeleuchtung. Zudem würden die „alten Lampen“ ab 2015 nicht mehr verkauft, man könne also auch keine Ersatzteile mehr dafür bekommen. Auf Empfehlung der örtlichen Firma Elektro Gross werde die Gemeinde demnach bei künftig notwendigen Erneuerungen Schritt für Schritt auf Straßenlampen in LED-Ausführung umsteigen. Um dabei ein einheitliches Ortsbild zu gewährleisten, stellt sich nun die Frage: Welcher Leuchtentyp eignet sich am besten?

Unterschiedliche Wattzahl - unterschiedliche Helligkeit

So kamen Vulkan, Siteco und Gewiss, allesamt mit unterschiedlicher Wattzahl und damit unterschiedlich hell, bereits zu ihrem ersten Einsatz im Ort und wurden probeweise vereinzelt installiert. Einzig im Neubaugebiet zwischen Silcher- und Gartenstraße bringen sieben Siteco-Lampen mit 37 Watt schon seit etwa einem Jahr etwas mehr Licht ins Dunkel. Aufgrund der teils großen Abstände zwischen den einzelnen Lampen und der deshalb problematischen Gewöhnung an die Hell-Dunkel-Felder schlug die Gemeindeverwaltung für den Rest der Ortschaft die Verwendung einer stärkeren und damit teueren Lampe vor.

Von dieser Begründung waren die meisten Gemeinderäte hingegen wenig überzeugt. Bei insgesamt 430 Leuchten im Dorf könne man durch die Verwendung einer weniger aber ausreichend hellen Leuchte mehr als 20 000 Euro sparen, argumentierte etwa Hans-Dieter Diebold (SPD).

Einigen konnten man sich jedenfalls (noch) nicht. Ob nun Vulkan, Siteco oder Gewiss Hermaringen in neues Licht rücken wird, wird sich demnach erst in den nächsten Wochen zeigen.

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