NERESHEIM / Lars Reckermann  Uhr
Für die Museumsbahn war es das letzte Hindernis auf dem Weg zum Härtsfeldsee. Das ist nun beseitigt: eine kleine Betonbrücke, ein sogenannter Flutdurchlass, wurde am Donnerstagmorgen auf der Trasse eingebaut. Bis die Bahn bis zum See fährt, vergehen aber noch einige Jahre.

Der Teleskopkran streckt seinen grünen Arm in den blauen Himmel. Am Ende des Stahlseils hängen tonnenschwere Betonteile. Sie werden am Ende des Tages eine kleine Brücke bilden, über die die umtriebigen Mitglieder des Härtsfeld-Museumsbahnvereins dann in den nächsten Jahren die Schmalspurschienen legen können, damit die Härtsfeldbahn wieder bis zum Härtsfeldsee fahren kann und nicht mehr an der Sägmühle endet.

Es ist ein jahrelanges Projekt, das Werner Kuhn, Vorsitzender des Vereins, und seine Mitstreiter derzeit umtreibt. Fast 700 000 Euro Fördergelder haben sie für das Projekt erhalten, dass bis Weihnachten 2019 abgeschlossen sein soll.

Mit dem jetzt installierten Flutdurchlass ist zumindest schon einmal die Trasse bis zum See fertiggestellt. In den kommenden Jahren werden die Schienen weitergelegt. In vier Jahren soll es dann zwei weitere Haltestellen auf der Strecke der Schättere geben – eine in Iggenhausen und eine direkt am Härtsfeldsee.