Gerstetten Muckis und Kampfgeschrei bei den Alblandgames

Gerstetten / Klaus-Dieter Kirschner 15.07.2018
Matratzenweitwurf, Tauziehen, Schwäbisch-Test – bei den Alblandgames wurde den Teilnehmern einiges abverlangt.

Es staubte gewaltig, als starke Männerarme mit lautem Kampfgeschrei auf dem Skihang talwärts zum Matratzenweitwurf ansetzten. Natürlich mussten sich einige dieser Schottenrockträger fragen lassen, was sie darunter tragen – auch von anwesenden Damen. Es war eine große Gaudi am Samstag am Greuth-Skihang – in der Gastgeberrolle der Alblandgames: der CVJM Gerstetten und der Musikverein.

Einige Wettkämpfer waren noch vom Vorabend angeschlagen und brauchten nach durchfeierter Nacht erst einmal eine Sonnenbrille. Bandlift am Skihang hatte nämlich viel Musik auf die Ohren gegeben und in einem Festzelt wird in der Regel Milch allenfalls in den Frühstückskaffee geschüttet. Auf einen bierseligen Abend folgte dann ein großer Wettkampf mit acht fordernden und teils schweißtreibenden Stationen.

Das „Krampfader-Geschwader“ plagte sich mit einer Zwei-Mann-Säge an einem Baumstamm. Der erwähnte Matratzenweitwurf war auch nichts für jeden. Die aus je sechs Wettkämpfern bestehenden Mannschaften waren stark auf der Sommerrodelbahn und einige erwiesen sich am Melkstand (zum Glück war die Kuh nicht echt) als wahre Weltmeister.

Der Torwurf an der alten Schanze warf manchen in der Wertung zurück. An der Talstation des Skilifts war zunächst ein Schwäbisch-Sprachtest angesagt und dann ging es mächtig bergauf. Das Traktorziehen fiel indes aus und führte schließlich zum finalen Tauziehen zwischen der Feuerwehr Steinenkirch und den „Zwergen aus dem Gassental“. Letztere trugen den Sieg davon, doch die Floriansjünger waren mit dem zweiten Platz auch zufrieden. Auf Rang 3 kam das „A-Team“ in Schottenröcken.

Acht Stationen wurden bei teils drückender Schwüle gemeistert und später durch Sascha Schlumpberger (CVJM Gerstetten) bei der Siegerehrung versichert: „Es gibt eine Neuauflage der Alblandgames“. Jan Jäger hoffte seitens des Musikvereins, dass „es dann noch viel viel mehr Mannschaften sein werden“.

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