Stetten ob Lontal Ministerbesuch beim kleinen Mammut

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer versuchte sich im Archäopark Vogelherd auch im Speerwurf. Im Bild zusammen mit (hinten von links) dem Vorsitzenden des Fördervereins Eiszeitkunst, Hermann Mader, Prof. Nicholas Conard, den Politikern Martin Grath und Margit Stumpp (Grüne), Andreas Stoch (SPD) sowie Niederstotzingens Bürgermeister Marcus Bremer.
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer versuchte sich im Archäopark Vogelherd auch im Speerwurf. Im Bild zusammen mit (hinten von links) dem Vorsitzenden des Fördervereins Eiszeitkunst, Hermann Mader, Prof. Nicholas Conard, den Politikern Martin Grath und Margit Stumpp (Grüne), Andreas Stoch (SPD) sowie Niederstotzingens Bürgermeister Marcus Bremer. © Foto: Patrick Vetter
Stetten ob Lontal / Patrick Vetter 31.07.2018
Wissenschafts-, Forschungs- und Kulturministerin Theresia Bauer informierte sich zum Abschluss ihrer Höhlentour im Archäopark.

Stetten ob Lontal. Eine Menge politische Prominenz war am Montagnachmittag zu Gast im Archäopark Vogelherd. Anlass war die Fahrradtour der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer (Grüne), zu den Unesco-Weltkulturerbe-Höhlen im Lone- und Achtal. Die Vogelherdhöhle war die letzte Station ihrer Tour. Begleitet von ihren Landtagskollegen Andreas Stoch (SPD) und Martin Grath (Grüne), Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt und einigen anderen, traf die Ministerin am Archäopark ein. Empfangen wurde die Gruppe von der Bundestagsabgeordneten Margit Stumpp (Grüne).

Professor Nicholas Conard führte durch den Park

Professor Nicholas Conard und Hermann Mader, der Vorsitzende des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal, führten Theresia Bauer durch den Park und das Besucherzentrum mit der kleinen Mammut-Schnitzfigur. Conard berichtete über die Ausgrabungen und unterstrich, wie wichtig eine Förderung des Landes sei. Dabei unterstützte ihn Niederstotzingens Bürgermeister Marcus Bremer: „Wir haben viele Leuchtturmprojekte in der Region. Der Archäopark ist eines davon.“ Das alles zu erhalten, dürfe nicht nur Aufgabe der Stadt sein, appellierte er an die Landesministerin. „Es ist wichtig, dass dabei Verbindlichkeit eintritt.“

Die Landesregierung lässt die Kommunen nicht alleine

Bauer selbst versicherte: „Die Region kann stolz sein auf ihr Weltkulturerbe und das Land ist stolz.“ Die Landesregierung werde die Kommunen nicht alleine lassen. Viele Projekte seien laut Mader im Archäopark angedacht. Diese müssten nur noch ausformuliert werden. „Man braucht einen Kümmerer“, so Bauer.

Ein Projekt könne dieses Jahr in einem Bundesprogramm noch gefördert werden, sagte Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege. Das Land unterstütze die Region bereits, so seien drei neue Stellen im Zusammenhang mit den Höhlen geschaffen worden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel