Eglingen Mehr als 1000 Besucher beim Dorffest

Eglingen / Klaus-Dieter Kirschner 20.08.2018
Drei Tage lang wurde am Wochenende in Eglingen gefeiert – viele Vereine packten wieder mit an.

Am Ende dürften es mehr als 1000 Festbesucher auf dem 36. Dorffest in Eglingens Ortsmitte gewesen sein. Unter dem Dach des Fördervereins bringen sich seit vielen Jahren der Gesangverein, der Sportverein Eglingen-Demmingen, der Kegelclub, die Sportschützen, die Dorfjugend, der Musikverein und natürlich der Obst- und Gartenbauverein ein. Drei Tage dauert das Spektakel.

Der Förderverein unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Scholz hatte alles bestens vorbereitet, jede Menge Akteure am Zapfhahn, dem Bräter oder der Friteuse rekrutiert. Immer etwas schleppend startet das Dorffest am Freitagabend – trotz des angebotenen Ritts auf einem „Bullen“. Man prüft daher, was man neben der „Burgermania“, bei der man sich seinen Burger selbst zusammenstellen kann, noch an Attraktionen auf die Beine stellen könnte.

Gut gefüllt war dafür am Samstagabend das Festzelt. Vize-Bürgermeister Karl-Heinz Pappe vertrat Dischingens Bürgermeister Alfons Jakl, der zusammen mit dem Gemeinderat im sächsischen Mittelherwigsdorf weilte. Gerne mache er ein Fass auf, vor allem wenn es sich um Festbier handelt, meinte Pappe. Zwei Schläge „ond koi Tropfa daneba“ hieß es anerkennend aus dem Publikum. Die Dorfstadl-Musikanten aus dem nahen Kesseltal brachten viel Stimmung ins Zelt und Winfried Konrad gab den Besuchern mit seinem Alphorn formidable Klänge auf die Ohren. Viel Beifall verdienten sich die „Royals“, die neue Tanzformation des Sportvereins.

Traditionell ist in Eglingen der Sonntag der Tag, an dem das Zelt geradezu gestürmt wird. Das hängt nicht nur mit der Speisekarte zusammen, sondern auch mit dem gebotenen Programm: Der Musikverein „Frisch auf“ aus Dattenhausen machte seinem Namen alle Ehre und musizierte, dass es eine Freude war. Wer noch viel Kraft hatte, ließ die beim „Hau den Lukas“ raus. Ein eigenes Programm hatten die Kinder und dabei viel Spaß. An der bunt aus Musikern zusammengewürftelten Formation „Abondzua“ war es dann, die Dorffestbesucher bis zu später Stunde zu unterhalten.

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