Sontheim/Brenz / hz Ina Barth verabschiedet sich aus der Vereinsführung des Sontheimer Zimmerstutzenvereins.

Abschied und Neubeginn: Die Hauptversammlung des Zimmerstutzenvereins war von Neuwahlen geprägt. Zu besetzen war laut Pressemitteilung des Vereins neben dem Amt des stellvertretenden Schützenmeisters und Schatzmeisters auch das Amt des Oberschützenmeisters. Letztere Position übergab Heidemarie Barth nach 26 Jahren an Manuel Niekrenz.

In Ihrer Abschiedsrede berichtete Barth von vielen Highlights ihrer Amtszeit, darunter die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne mit Fahnenweihe im Jahr 1993, die Ausrichtung des großen Gauschießens im Jahr 2003 und dem kleinen Gauschießen 2013 mit der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Vereins. Barth verabschiedete sich mit einem Plädoyer für das Ehrenamt und dem Aufruf, sich Zeit für ein solches Amt zu nehmen. Denn das, so Barth, bedeute auch, sich die Zeit für ein Miteinander und die Gesellschaft zu nehmen. Als Dankeschön erhielt die langjährige Oberschützenmeisterin von ihrem Verein eine Ehrenscheibe, die von Bernhard Fischer gestaltet wurde.

Jüngster Schützenmeister

Barths Nachfolger Niekrenz ist bereits seit Jahren im Ausschuss, als Bogenwart und als erster Schützenmeister. Dieses Amt übernimmt nun Tobias Pijarowski. Mit nur 23 Jahren ist er wohl einer der jüngsten Schützenmeister der Vereinsgeschichte. Christoph Buschmann bleibt stellvertretender Schützenmeister, Edwin Pfab Schatzmeister. Neue Wirtschaftsführer sind Johanna und Karl-Heinz Pasenau. Die neuen Jugendsprecher sind Jessica Langer und Philipp Mack. Das Amt des Jugendleiters übernimmt Viveca Niekrenz.

Das erste Jahr ohne Wirtsleute

Das vergangene Jahr, da war man sich einig, habe man mit Bravour gemeistert. Zu den Herausforderungen zählte für den mit 249 Mitgliedern zweitgrößten Schützenverein des Landkreises unter anderem die Bewirtschaftung des Schützenhauses, die neu organisiert werden musste. Das erste Jahr ohne Wirtsleute hat der Verein nun hinter sich.

Im Bereich Gewehr trainierten 2018 rund 45 Sportschützen an 353 Schießabenden mit Luftgewehr, Luftpistole sowie Kleinkaliber- und Großkaliberpistole. Besonders fleißig seien dabei die jugendlichen Gewehrschützen gewesen, die sich jeden Dienstag und Freitag unter der Leitung von Hans Häußler und Eugen Unseld zum Training treffen. Bei Meisterschaften und Runden. Gekürt wurde Schützenkönig Eugen Unseld, bei der Jugend Jasper Nam. Zum neuen Ehrenmitglied ernannt wurde Ingo Rzepka.

Der Bereich Bogen boomt

Der Bereich Bogen, hieß es bei der Versammlung weiter, sei mit vielen fleißigen Bogenschützen, besonders der Schüler und Jugendlichen, ebenfalls sehr gut aufgestellt. So gingen die meisten der 21 Neueintritte im Jahr 2018 auf das Konto der Bogenschützen. Dies liege an den Trainingsbedingungen und den Trainern Bernhard Fischer und Walter Weng. Weil die Bogenhalle an manchen Tagen fast aus allen Nähten platze wurde ein zusätzlicher Trainingsabend geschaffen. Unter der tatkräftigen Arbeit der Vereinsmitglieder habe man zudem eine neue Schießlinie geschaffen.