Männerchor Steinheim lädt am Samstag zum Jahreskonzert ein

Der Männerchor Steinheim mit seiner Dirigentin Yvonne Zein freut sich auf das Konzert am Samstag.
Der Männerchor Steinheim mit seiner Dirigentin Yvonne Zein freut sich auf das Konzert am Samstag.
22.03.2012
„Die Welt ist voller Lieder“ – so lautet nicht nur das Motto des Konzertes, sondern auch der Titel des Eröffnungsliedes, mit dem der Männerchor Steinheim am Samstag auf einen unterhaltsamen und spannenden Abend einstimmen möchte.

Alle sind herzlich zu dieser musikalischen Reise eingeladen, auf der ein buntes und vielfältiges Programm geboten wird. Der besondere Zauber dieses Konzertabends liegt in der Begegnung östlicher und westlicher Chormusik. Der erste Programmblock führt durch die Heimat und in die Ferne, versetzt in alte Zeiten und lässt auf Zukunftsvisionen blicken. „Zieh in die Welt, die Welt ist groß und wunderbar“ lautet das Fazit dieser ersten Reiseetappe. Die irische Volksweise „Londonderry Air“ bildet die Grundlage dieses eindrucksvollen Chorsatzes des Montanara-Chors.

Flotte Melodien und gefühlvolle Arrangements aus Österreich und Deutschland erinnern im zweiten Block an Liebe und Freundschaft und lassen Sehnsucht und Freude erklingen. Höhepunkt dieses Programmblocks ist zweifellos die berühmte Ballade „Weit, weit weg“, in der Hubert von Goisern eine einmalige Verbindung von alpenländischer Volksmusik und Rock-/Popmusik schuf. Sowohl der Text als auch die schlichte und zugleich ausdrucksstarke Musik zeichnen die Sehnsucht nach der Geliebten in einer sehr empfindsamen Art nach. Lorenz Maierhofer hat mit seinem stimmungsvollen Arrangement einen beliebten und unverwechselbaren Chorsatz.

„Fein sein, beinander bleib€n“, so beginnt eines der schönsten alpenländischen Volkslieder aus Österreich, das im Anschluss dargeboten wird.

Mit klangvollen Chorälen und besinnlichen Chören von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert sagen die Sänger im dritten Block Dank und preisen Gottes Schöpfung. „Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart“, das von Gerhard Tersteegen im Jahr 1750 unter dem Titel „Abendsegen“ geschrieben wurde, bildet die Quintessenz der vorigen Beiträge und rundet den Abend harmonisch ab.

Das Mandolinen-Ensemble entführt die Zuhörer in die Puszta und bietet Russische Volksweisen zum Höhepunkt und Abschluss des Abends. Gemeinsam lassen Chor und Musiker die großen Weiten Russlands hörbar werden und geben mit Auszügen aus den „Balalaika-Klängen“ einen Einblick in die Mentalität und Lebensfreude der Menschen in diesem Land. Die langsamen und getragenen Lieder, wie „Herrlicher Baikal“ und „Lied der Sehnsucht“ bieten einen schönen Kontrast, bevor mit dem fröhlichen und temperamentvollen „Zigeuner, spiel uns auf“ der letzte Programmblock abgerundet wird.

Nach dem Konzert sind alle zu einem gemütlichen Zusammensein eingeladen. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Yvonne Zein. Durch das Programm führt sie in bewährter Manier Klaus-Dieter Kirschner.