Königsbronn / Laura Strahl Das Bündnis gegen die Königsbronner Gespräche hatte am Donnerstagabend knapp 40 Gäste.

Donnerstag, 19 Uhr: Im Kleinen Saal der Hammerschmiede haben 35 bis 40 Personen Platz genommen. Sie sind der Einladung des Bündnisses gegen die Königsbronner Gespräche gefolgt, um – wie der Name ja sagt – Gegenpol zu der am heutigen Samstag anstehenden Veranstaltung des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter zu sein. Man wolle, heißt es in der Einladung, der Position des Obmanns für Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion widersprechen.

Lühr Henken informiert

Tatsächlich fällt der Name Kiesewetter im Verlauf der Friedensgespräche dann auch ein, zwei Mal. Den Großteil des Abends nimmt aber der ebenfalls angekündigte Vortrag des aus Berlin angereisten Lühr Henken ein. Als Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag und Mitglied im Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung spricht er über die Militarisierung der Europäischen Union und die Aufkündigung des INF-Vertrags durch Donald Trump. Die Zuhörer bekommen eine Zusammenfassung dessen, was in der EU in militärischer Hinsicht in den vergangenen 25 Jahren gelaufen ist. Durchaus nicht uninteressant – aber eben unglaublich viel Information. „Das verschlägt einem die Sprache“, meldet sich in der anschließenden Fragerunde ein Zuhörer zu Wort. Wohl wahr.

Schön wär’s ...

Schöner wär’s schon, wenn es käme wie in dem von Walter Belge vorgetragenen Hannes-Wader-Lied „Traum vom Frieden“. Da heißt es: „Und Menschen aller Rassen standen lachend Hand in Hand“.