Sontheim/Brenz Leni Breymaier über Umgang mit AfD: „Das darf nicht Normalität werden“

Ein Besuch, drei Ortsvereine: Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier hat in Niederstotzingen von ihrer Arbeit berichtet.
Ein Besuch, drei Ortsvereine: Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier hat in Niederstotzingen von ihrer Arbeit berichtet. © Foto: privat
Sontheim/Brenz / PM 19.08.2018
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier berichtete in Sontheim von den vergangenen Monaten in Berlin und den aktuellen politischen Entwicklungen.

„Die Große Koalition kann bis zum Schluss halten“, sagte die Abgeordnete und betonte, dass die SPD nach zwei Jahren eine Inventur vornehmen wolle, um zu sehen, ob der Koalitionsvertrag eingehalten werde.

Zahlreiche Verbesserungen habe man aus ihrer Sicht bereits erreicht: die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung in der Krankenversicherung und das von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Rentenpaket. Über den Streit zwischen CDU und CSU könne sie nur den Kopf schütteln. Das „Schauspiel“ habe abgelenkt, den Rechten genützt und die Politikverdrossenheit gefördert.

Sorge bereitet Breymaier das Agieren der AfD im Bundestag. Gezielte Grenzüberschreitungen seien deren Strategie. „Wenn Leute im Bundestag vor dem Adler stehen und schlimme Dinge sagen, ist das die Legitimation für viele Leute, es auch zu tun. Das darf nicht Normalität werden.“

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