Söhnstetten / Klaus-Dieter Kirschner  Uhr
Auf dem Söhnstetter Festplatz drehte sich am Pfingstwochenende alles um alte Traktoren, Unimogs, Autos und Motorräder.

Wenn man mit 35 altersbedingt aus der Landjugend ausscheiden muss, hat man möglicherweise ein Problem. Wo soll man sich fortan treffen? Wie alte Freundschaften weiterpflegen? Diese Fragen stellten sich vor 20 Jahren auch einige Autoliebhaber – und gründeten den Verein Oldtimerfreunde Steinheim. An Pfingsten feierten sie ihren 20. Vereinsgeburtstag mit rund 1000 Festbesuchern und mehr als 300 Oldtimern. Unaufhörlich tuckerten Schlepper und knatterten Autos aus vergangenen Epochen über den Kirchberg.

Da war die große Familie der Schrauber nun beieinander. Und auch Steinheims Bürgermeister Holger Weise bekannte, einer der ihren zu sein. Die Liebe zu alten Treckern hätten ihm der Opa und dann der Vater auf dem Bauernhof beigebracht. „Oldtimerfreunde pflegen die alte Technik der Vorfahren und machen sie erlebbar.“ Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Niederberger (Zang), erinnerte daran, wie es zur Vereinsgründung kam. Ein wilder Stammtischhaufen sei man gewesen. Doch nach reichlich Diskussionen standen am Ende auf einem Bierdeckel bzw. Blatt Papier 26 Namen samt Unterschrift.

Das Fest auf dem Kirchberg wurde zusammen mit dem Musikverein Söhnstetten gestemmt. Am Samstagabend gab es einen Festabend, bei dem Oli Heß und die Häckl-Buam aus Sontheim/Brenz auf steirisch-bayrische und schwäbische Art mächtig was auf die Ohren gaben. Am Sonntag spielte dann der Musikverein Auernheim zum Frühschoppen auf und am Nachmittag packte die Schwäbische Trachtenkapelle Söhnstetten zur Unterhaltungsmusik ihre Instrumente aus.

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