Sontheim / Klaus-Dieter Kirschner Die Rot-Kreuz-Bereitschaft hat jetzt ihr Alleinstellungsmerkmal im Kreis Heidenheim eingeweiht und segnen lassen: eine mobile Sanitätsstation auf vier Rädern.

Bereitschaftsleiter Jochen Wöhrle eröffnete die Feier mit einem kurzen Rückblick. Von der Idee bis zur Erfüllung des Wunsches, Patienten in einem geschützten Raum versorgen zu können, seien zehn Jahre vergangen. Das vorhandene Zelt habe bis dahin natürlich auch seinen Zweck erfüllt, sei aber je nach Wetter eben doch unwirtlich gewesen. Nachdem die Anschaffung des zweiachsigen Anhängers dann durch viele Spenden geglückt war, habe man den Wagen unter hoher Eigenleistung ausgebaut. Im Ernstfall, so Wöhrle, brauche man nun also nicht erst mühsam ein Zelt aufbauen, sondern sei mit dem Anhänger, der von einem Mannschaftswagen gezogen wird, sofort handlungsfähig.

Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut sprach „von einem besonderen Moment für unsere Rotkreuz-Bereitschaft“ und lobte das große Engagement der örtlichen Rotkreuzler. Die „rollende Sanitätsstation“ mache die Bereitschaft nun noch schlagkräftiger. „Ein Glücksfall für Sontheim“ nannte auch Kurt Ganzenmiller, der Vize-Präsident des Rotkreuz-Kreisverbandes, die Weihe der rollenden Sanitätsstation. Mit dem Anhänger, der vieles in den Schränken habe, was die Sanitätskräfte sonst im Rucksack auf dem Rücken tragen, sei eine zweckmäßige Lösung gefunden worden, lobte Ganzenmiller.

Der katholische Vikar Matthias Michaelis und der evangelische Pfarrer Steffen Palmer übernahmen die Weihe des Anhängers. Beide zeigten sich ebenfalls beeindruckt vom Elan der Sontheimer DRKler.