Wohnen Kreisbau: Modernes nicht nur in den Ballungszentren

Sontheim/Brenz / Klaus-Dieter Kirschner 13.05.2013
Schmuddelwetter hindert nicht, Richtfest zu feiern. Die Kreisbaugesellschaft hatte an die Hesse-Straße eingeladen. 1,5 Millionen Euro kostet das acht Wohnungen umfassende Gebäude. Im Dezember kann es bezogen werden.

„Sechs von acht barrierearmen Wohnungen sind bereits vermietet. Damit haben wir wieder einmal bewiesen, dass modernes und nachhaltiges Bauen nicht nur in den Ballungszentren funktioniert, sondern auch in ländlichen Strukturen,“ sagte Wilfried Haut, der Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft. Dieses Mehrfamilienhaus werde an zentraler, innerörtlicher Lage errichtet. Der Weg zum Rathaus, zum Bahnhof, zum Kindergarten, zum Supermarkt und zum Schulzentrum ist nicht weit.

Sontheim sei eine attraktive Gemeinde – besonders für junge Familien. Dass in nur sechs Monaten ein Neubau dieser Größenordnung hochgezogen werden konnte, zeigt laut Haut auch, „dass die fast schon sprichwörtliche Kreisbau-Qualität auch die beteiligten Handwerker aus der Region immer wieder zu Höchstleistungen anspornt.“

Selbst der hartnäckige, lange Winter habe den Profis vom Bau nichts anhaben könne. Bei dem Neubau handelt es sich um ein Energieeffizienz-Haus mit ein Meter breiten Türen, Aufzug, Holzpelletsheizung, kontrollierte Wohnraum-Belüftung und Wärmerückgewinnung sowie Rauchmelder, die per Funk vernetzt sein werden. Die Wohnungen - zwischen zwei und vier Zimmern - sind zwischen 62 und 96 Quadratmeter groß.

Nach 20 Jahren baue die Kreisbaugesellschaft wieder einmal eine Wohnanlage in Sontheim, freute sich Bürgermeister Matthias Kraut. Das Neubau-Vorhaben signalisiere jedem, dass „unsere Gemeinde als Wohnort attraktiv ist und viel zu bieten hat für junge Familien und für Senioren.“ Insofern sei nach dem Spatenstich am 24. Oktober letzten Jahres „der heutige Tag für Sontheim ein weiterer, sehr schöner Tag“. Es spreche für die Kreisbaugesellschaft, dass von acht Wohnungen sechs bereits einen Mieter gefunden haben. Kraut dankte in dem Zusammenhang dem (abwesenden) Landrat Thomas Reinhardt, der Aufsichtsratsvorsitzender bei der Kreisbaugesellschaft ist und den Neubau befürwortet hatte. Kraut stimmte seinem Vorredner im Dank an den Architekten, an die am Bau beteiligten Firmen zu: „Gute Arbeit wurde geleistet.“