Kreis Heidenheim Kreis Heidenheim putzte sich wieder raus

Kreis Heidenheim / hz 16.05.2018
Über 6000 fleißige Helfer sammelten auch dieses Jahr wieder Müll und Unrat im ganzen Kreis. In allen Städten und Gemeinden beteiligten sich die Bürger.

Gesammelt wurde dieses Jahr vom 14. März bis zum 21. April. Jedes Jahr wird im Frühjahr die Natur von dem Müll befreit, den der schmelzende Schnee frei gibt. Aufgrund des schlechten Wetters und der kalten Temperaturen fand die Putzete in vielen Gemeinden erst sehr spät statt. In Hermaringen wurde sie zum Beispiel extra vom 24. März auf den 14. April verlegt. Trotzdem machten wieder alle Kommunen mit und organisierten die Kreisputzete in allen Städten und Gemeinden erfolgreich. Eine große Anzahl an freiwilligen Helfern beteiligte sich kreisweit.

Im letzten Jahr mehr gesammelt

Insgesamt wurden von über 6000 Helfern 13 Tonnen Müll gesammelt. Das hört sich nach einer ganzen Menge an, aber: Letztes Jahr wurden sogar noch einmal 2,5 Tonnen mehr gesammelt.

Neben einigen langjährigen Helfern waren auch dieses Jahr wieder vor allem Schüler an der Kreisputzete beteiligt. So sammelten zum Beispiel die Dritt- und Viertklässler der Heldenfinger Grundschule mit Rektor Franz Kraus und ihren Lehrerinnen auf ausgewählten Wegen. Mit Handschuhen, Eimern und Greifzangen fanden sie Zigarettenstummel, Dosen, Scherben und Verpackungen. In Heidenheim selbst sammelten 1460 Schüler und 249 Kindergartenkinder aus 19 Schulen und 9 Kindergärten. In der Stadt kamen insgesamt knapp 2 Tonnen Unrat zusammen. In Giengen halfen auch 894 Kinder mit. Insgesamt waren es dort ganz genau 1000 Helfer. In Giengen wurde ein Viertel mehr Müll als im Vorjahr gesammelt. Zusammengerechnet waren es hier 910 Kilogramm. 30 Säcke stammen davon alleine von 45 privaten Helfern aus der Memminger Wanne.

In Giengen und anderen Gemeinden gab es nach der Putzete noch ein Beisammensein und ein Vesper für die Helfer. In Nattheim zum Beispiel lud Bürgermeister Norbert Bereska dazu an den Bauhof ein.

Der Müll wurde von den Kommunen in das Entsorgungszentrum des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs gebracht und kam von dort in die Müllverbrennungsanlage nach Ulm. Alle Helfer bekamen ein Gebäcktütchen von der Bäckerei Gnaier geschenkt. Patrick Vetter

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