Wahl Kandidat Steinwinter will sein Dorf voranbringen

Der 29-jährige Bürgermeisterkandidat Tobias Steinwinter hat in Zöschingen einiges vor.
Der 29-jährige Bürgermeisterkandidat Tobias Steinwinter hat in Zöschingen einiges vor.
Zöschingen / Joelle Reimer 11.02.2014
Nach der Nominierungsversammlung Mitte Januar stand fest, dass Tobias Steinwinter als Bürgermeisterkandidat zur Wahl stehen wird. Der 29-jährige Zöschinger will die Zukunft des Dorfes mitgestalten. Vor allem der Umbau der Gemeindehalle ist ihm wichtig.

Bei der Nominierungsversammlung erhielt Steinwinter die deutliche Mehrheit gegenüber Andreas Mengele. Zuvor hatte er den Bürgern seine Pläne für Zöschingen vorgestellt. Dazu gehöre beispielsweise die Entwicklung eines Konzepts für die Ortskernsanierung, „möglichst unter Beteiligung der Bürger“.

Auch die Wahrnehmung des Dorfes in umliegenden Städten ist ihm wichtig. Steinwinter möchte Zöschingen mit einem Marketingkonzept als attraktiven ländlichen Wohnort zeigen. „Zuerst einmal packen wir aber den Umbau der Gemeindehalle an“, sagt der 29-Jährige. Die Kosten hierfür betragen 2,9 Millionen Euro.

Tobias Steinwinter ist zwar mit seinen 29 Jahren noch ein sehr junger Bürgermeisterkandidat, an Entschlossenheit und Engagement mangelt es ihm aber nicht. Ehrenamtlich ist er seit sechs Jahren als Vorsitzender des Feuerwehrvereins tätig, daneben hat er den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden beim Dorfladen inne.

Einer Kandidatur stand nichts im Weg

Seit mehr als drei Jahren ist er darüber hinaus Mitglied im Gemeinderat. „Ich wurde schon seit längerer Zeit von Bürgern angesprochen, zu kandidieren“, erläutert Steinwinter, der als Kämmerer und Leiter der Finanzen in Wittislingen tätig ist. Da er das Amt mit seinem Arbeitgeber vereinen kann, stand einer Kandidatur nichts im Weg. Doch nicht nur seine berufliche Tätigkeit sei ausschlaggebend gewesen, sondern auch sein großes Interesse an der Entwicklung der Gemeinde.

Der Bürgermeisterkandidat hat eine Ausbildung zum Finanzwirt absolviert und arbeitete in der Steuerveranlagung und in der Personalverwaltung der Gemeinde Holzheim. Nachdem er seinen Verwaltungsfachwirt im Gehobenen Dienst gemacht hatte, ist er nun seit Oktober 2012 bei der Gemeinde Wittislingen beschäftigt.

Besonders am Herzen liegen Steinwinter die lokalen Vereine und der Dorfladen. „Sie stellen das Fundament unseres Zusammenlebens dar“, sagt Steinwinter. Ohne die vielen ehrenamtlichen Stunden, die er und die Bürger dort verbringen, würden ihm zufolge Bräuche, Veranstaltungen und auch die Dorfgemeinschaft verschwinden. Deshalb steckt er seit Jahren viel Engagement in diese Bereiche und möchte in Zukunft im Amt des Bürgermeisters die Gemeinde voranbringen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel