Hermaringen / Brigitte Malisi  Uhr
Ein Investor soll Wikora retten: Zum 1. Mai wurde das Hauptverfahren eröffnet.

Die Suche nach einem Investor für die insolvente Hermaringer Firma Wikora GmbH Solarspeichersysteme geht weiter. Wie der vom Gericht bestellte Sachwalter Dr. Philipp Grub (Stuttgart) bestätigt, sei man im Gespräch mit möglichen Interessenten. Zum 1. Mai hat das Amtsgericht Aalen das Hauptverfahren eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet. Das bedeutet, dass weiterhin Wikora-Geschäftsführer Rainer Brauchle zusammen mit Michael Wahl von der Pluta-Rechtsanwalts GmbH die laufenden Geschäfte abwickeln kann.

Laut Auskunft von Wikora habe man einen hohen Auftragsbestand und die Produktion laufe weiter. Bis Ende April hatte die Belegschaft, mit mittlerweile 52 Mitarbeitern, die Gehälter aus dem Insolvenzgeld erhalten, inzwischen werden sie wieder aus dem laufenden Geschäft bezahlt.

Noch besteht die Hoffnung, dass sich das Unternehmen in Eigenverwaltung saniert und die 55 Arbeitsplätze erhalten bleiben können.