Antritt IG Kaltenburg will dauerhaft mit Niederstotzingen kooperieren

Die Interessengemeinschaft Kaltenburg und die Stadt Niederstotzingen möchten auch in Zukunft zusammenarbeiten. Eines ihrer Ziele: mit Kulturdenkmälern wie der Kaltenburg den Tourismus fördern.
Die Interessengemeinschaft Kaltenburg und die Stadt Niederstotzingen möchten auch in Zukunft zusammenarbeiten. Eines ihrer Ziele: mit Kulturdenkmälern wie der Kaltenburg den Tourismus fördern. © Foto: Mathias Ostertag
Niederstotzingen / HZ 01.03.2017
Bürgermeister und Vorsitzender der Interessengemeinschaft planen eine weitere Besprechung, um über gemeinsame Schnittstellen zu beraten.

„Auf Dauer wünschenswert“ ist aus Sicht der Interessengemeinschaft Kaltenburg eine Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen und den leader-geförderten touristischen Einrichtungen. Das betonte anlässlich des Antrittsbesuches der IG bei Bürgermeister Marcus Bremer im Niederstotzinger Rathaus der IG-Vorsitzende Clemens Stahl. Der Archäopark Vogelherd, die Charlottenhöhle, die Mühle in Burgberg und die Landschaft an Lone und Hürbe mitsamt der Kaltenburg bildeten ein Freizeitensemble erster Güte. Nur im Miteinander, so Stahl, könne ein gemeinsamer Erfolg auch in touristischer Hinsicht machbar sein.

Bürgermeister Marcus Bremer lobte die Initiative der IG Kaltenburg und bezeichnete das ehrenamtliche Engagement beispielhaft. Nur dadurch sei es gelungen, die Zukunft der Kaltenburg als Kulturdenkmal zu sichern. Wie in der Vergangenheit bereits geschehen, sei die Stadt Niederstotzingen weiterhin dazu bereit, logistische Unterstützung zu leisten, zum Beispiel durch den Bauhof. Finanzielles Engagement der Kommune schloss er allerdings aus.

Zusammenarbeit: Radweg zwischen Archäopark und Charlottenhöhle

Alois Sawetz und Beate Probst wiesen darauf hin, dass der Verein rund 180 Mitglieder zähle, davon rund die Hälfte aus dem Bereich der Stadt. Bremer und Stahl vereinbarten baldmöglichst eine weitere Besprechung, um über gemeinsame Schnittstellen zu beraten. Gedanken machen will man sich dabei auch über eine Radwegeverbindung zwischen Archäopark Vogelherd und Charlottenhöhle.

Clemens Stahl lud abschließend Gemeinderat und Gemeindeverwaltung zu einer Ortsbesichtigung auf die Kaltenburg ein.

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