Donautal Husqvarna: Neue Akku-Zentrale am Standort Ulm

Ulm macht Power im Kreuz: Auch Profigärtner tauschen Verbrennungsmotoren häufiger gegen Akku-Geräte. Die entsprechende Technik entwickelt Husqvarna jetzt zentral in Ulm.
Ulm macht Power im Kreuz: Auch Profigärtner tauschen Verbrennungsmotoren häufiger gegen Akku-Geräte. Die entsprechende Technik entwickelt Husqvarna jetzt zentral in Ulm. © Foto: Husqvarna
Ulm / 19.02.2014
Die schwedische Husqvarna Group bündelt ihre Entwicklung von Elektrogeräten und Akku-Technologie im Ulmer Donautal. Di Gardena-Eigner schaffen dort rund 25 neue Stellen.

Bereits seit 1973 beschäftigt man sich im Ulmer Donautal, damals noch bei Gardena, mit Akkugeräten für den Garten. Damit gelten die Ulmer in ihrer Branche als Vorreiter und Wegbereiter dieser Technologie.

„Für uns ist dies ein wichtiger Meilenstein, der die Bedeutung von Ulm im weltweiten Ver-bund der Husqvarna Group nochmals stärkt. Die Entscheidung des Vorstands in Stockholm ist somit auch als deutliches Bekenntnis zum Standort zu werten“, sagte Sascha Menges, Vorstand für Produktion und Logistik sowie Standortleiter anlässlich der Eröffnung.

Entwicklung, Konstruktion und Qualitätsmanagement für die Elektroprodukte sowie für die Akkutechnologie der Konzernmarken Husqvarna, Gardena sowie weiterer Marken werden nun in Ulm gebündelt. Für die Erweiterung des Qualitätslabors waren umfangreiche Um-bauten nötig, 25 neue Stellen wurden geschaffen, insbesondere für Ingenieure.

Zum breiten Produktportfolio, das im Entwicklungszentrum betreut wird, gehören unter anderem Rasenmäher, Trimmer, Heckenscheren, Kettensägen sowie Gras- und Buchsscheren sowohl für private Gartenbesitzer als auch für gewerbliche Anwender in der Grünflächen- und Landschaftspflege.

Bei Hobbygärtnern stehen Akkugeräte schon seit einigen Jahren hoch im Kurs. „Aber auch im Profibereich erleben wir gerade den Beginn eines Paradigmenwechsels weg von Verbrennungsmotoren hin zur Akkutechnik“, erläutert Peter Lameli, Chefentwickler der Husqvarna Group mit.

Um Profianwendern ausdauernde Batteriereserven zu bieten, hat man bei Husqvarna auch rückentragbare Akkus entwickelt. Um die Weiterentwicklung dieser und anderer Produkte werden sich die Abteilungsleiter Erik Felser, Ottmar Locher und Olaf Schmid mit ihren Teams kümmern. „Akkutechnik ist ein entscheidendes Zukunftsthema für unsere Branche weltweit und wir nehmen einen weiteren wichtigen Schritt, dieses von Ulm aus mitzugestalten“, so Sascha Menges.

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