SHW Hüttenwerke: Vorerst herrscht Zuversicht

Die Schwäbischen Hüttenwerke Königsbronn (SHW) sind auch vom Panoramaweg aus gesehen ortsbildprägend. In der Mitte sieht man die in den vergangenen Jahren neu erstellten Bearbeitungshallen. Übrigens: 2015 steht ein bemerkenswertes Jubiläum an, denn das älteste Industrieunternehmen Deutschlands wird dann 650 Jahre alt.
Die Schwäbischen Hüttenwerke Königsbronn (SHW) sind auch vom Panoramaweg aus gesehen ortsbildprägend. In der Mitte sieht man die in den vergangenen Jahren neu erstellten Bearbeitungshallen. Übrigens: 2015 steht ein bemerkenswertes Jubiläum an, denn das älteste Industrieunternehmen Deutschlands wird dann 650 Jahre alt. © Foto: Luftbild Geyer
Königsbronn / 04.02.2014
Nachdem die Verhandlungen mit der Dihag Essen über den Einstieg bei den Gießereien Königsbronn und Wasseralfingen gescheitert sind, konzentrieren sich die Bemühungen weiterhin auf die Fortführung der Betriebe.
Des Insolvenzverwalters Konzept dafür hat mittlerweile die Zustimmung der Gläubigerbanken gefunden, sodass der Fortbestand vorläufig gesichert ist. Doch während die Gießerei in Wasseralfingen Auslastung meldet, ist dem am Standort Königsbronn, wo rund 230 Mitarbeiter in Lohn und Brot stehen, nicht so. Schon seit Monaten bestimmt Kurzarbeit die Tagesordnung, es droht „Anpassung“ beim Personalstand.

Um über alternative Möglichkeiten der Kostensenkung zu beraten, kamen am Dienstagnachmittag Vertreter von Gewerkschaft IG Metall und Betriebsrat zusammen. In Königsbronn sind nach wie vor „alle Mann an Bord“ und unverändert zuversichtlich, ohne Entlassungen die Krise zu überstehen, alle Auszubildenden wurden übernommen. In Kooperation mit der Insolvenzverwaltung sollen alle Möglichkeiten genutzt werden, „den Karren aus dem Dreck zu ziehen“.
 
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