Kreis Heidenheim Höchstsumme an EU-Mitteln für die Brenzregion

Geld für die Brenzregion: Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk, Erster Landesbeamter Markus Möller, Hester Rapp-van der Kooij und Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt bei der Übergabe der Fördermittelzusage (von links).
Geld für die Brenzregion: Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk, Erster Landesbeamter Markus Möller, Hester Rapp-van der Kooij und Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt bei der Übergabe der Fördermittelzusage (von links). © Foto: Privat
Kreis Heidenheim / hz 11.06.2018
Die hiesige Aktionsgruppe erhält bis zum Jahr 2020 weitere 1,24 Millionen Euro an EU-Mitteln.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat weitere 20 Millionen Euro an EU-Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums im Regionalentwicklungsprogramm Leader freigegeben. Auch die Leader-Aktionsgruppe Brenzregion profitiert hier und erhält die Höchstsumme der zweiten Tranche.

Mit der Mittel-Freigabe verfüge jede dieser Regionen bis zum Jahr 2020 jeweils über weitere Beträge von rund 950 000 bis zu rund 1,2 Millionen Euro an EU-Mitteln, erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, in Stuttgart bei der Übergabe der Mittelzusagen an die 18 Leader-Regionen im Land. Die Idee dahinter ist, die Bevölkerung, Vereine, Kommunen und Institutionen eigenverantwortlich über die Verwendung von Fördermitteln entscheiden zu lassen.

Die Mittelverteilung im Rahmen der zweiten Tranche orientiere sich am Umsetzungsstand. „Das bedeutet, dass aktive Gruppen mit gutem Projektumsetzungsstand etwas mehr Geld erhalten als Gruppen, die bei ihren Umsetzungen noch nicht ganz so weit sind“, so der Minister. Mit 1,24 Millionen Euro wurde der Aktionsgruppe Brenzregion die Höchstsumme zugeteilt. „Darüber freuen wir uns riesig“, waren sich der Vorsitzende der Leader-Aktionsgruppe, Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt, und Erster Landesbeamter Markus Möller (Alb-Donau-Kreis) einig. „Gute und intensive Arbeit in diesem Bereich zahlt sich aus. Weitere sehr gute Ideen gibt es in unserer Region schon jede Menge“, so Reinhardt.

Bereits zu Beginn der Förderperiode 2014 bis 2020 sind 27 Millionen Euro an EU-Fördermitteln auf die 18 Regionen verteilt worden. „In der Brenzregion wurden bisher rund 1,48 Millionen Euro EU-Mittel für innovative Projekte gebunden. Hinzu kamen Landesmittel in Höhe von rund 360 000 Euro. Insgesamt haben wir somit Zuschüsse in Höhe von 1,84 Millionen Euro für 31 Projekte beschlossen“, so Hester Rapp-van der Kooij, Geschäftsführerin der Aktionsgruppe.

In der kommenden Leader-Sitzung stehen sechs Projekte und eine EU-Fördersumme in Höhe von 150 000 Euro zur Diskussion. Geplant ist, die weiteren EU- und Landesmittel in zwei bis drei Sitzungen im Jahr bis Ende 2020 zu verteilen. Ideen können mit der Geschäftsstelle besprochen werden.

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