Versammlung Herbrechtinger Ringer: erfolgreiche Mischung aus Jugend und Routine

Zahlreiche Sportler wurden bei der Abschlussfeier der Ringer geehrt (linkes Bild, hinten von links): Natalie Schiemann, Riccardo Caricato, Stefan Pressl, Christian Fetzer, Markus Span und Felix Weiß sowie (vorne von links) Leon Rul und Sotirios Chochlionis. Das rechte Bild zeigt (von links) Stefan Pressl, Robert Harrer und Christoph Krämer.
Zahlreiche Sportler wurden bei der Abschlussfeier der Ringer geehrt (linkes Bild, hinten von links): Natalie Schiemann, Riccardo Caricato, Stefan Pressl, Christian Fetzer, Markus Span und Felix Weiß sowie (vorne von links) Leon Rul und Sotirios Chochlionis. Das rechte Bild zeigt (von links) Stefan Pressl, Robert Harrer und Christoph Krämer. © Foto: Fotos: privat
Herbrechtingen / HZ 12.01.2018
Der Rückblick auf ein überwiegend erfolgreiches Jahr, Ehrungen und eine launige Theatereinlage standen im Mittelpunkt bei der Abschlussfeier der Ringer.

Traditionell runden die TSV-Ringer das abgelaufene Jahr mit einer Abschlussfeier am Vorabend des Dreikönigstags ab. Auch diesmal sah sich Abteilungsleiter Manfred Strauß im vollbesetzten Saal zahlreichen Aktiven, Funktionären, Freunden und Gönnern gegenüber. Seiner Einschätzung zufolge verlief das vergangene Sportjahr „von himmelhoch jauchzend bis bis beinahe zum Heulen“.

Bei den deutschen Meisterschaften sorgte Felix Weiß mit dem Titel für das herausragende Ergebnis. Natalie Schiemann belegte den vierten, Riccardo Caricato den sechsten Platz. Für Spitzenplätze bei den württembergischen Meisterschaften sorgten Leon Rul und Sotirios Chochlionis. Der TSV-Vorsitzende Ulrich Herkommer lobte denn auch die erfolgreiche Nachwuchsförderung und Jugendarbeit der Ringer.

Auch Routiniers erfolgreich

Ferner vertraten die Routiniers Stefan Pressl (Turnier-Topplatzierung), Markus Span (Deutscher Meister Senioren) und Christian Fetzer (Württembergischer Meister und dritter Platz beim internationalen Großen Preis von Baden-Württemberg) mit Spitzenplätzen die Farben der TSV ausgezeichnet.

In der Mannschafts-Saison ging es hin und her. Das Verbandsliga-Team erreichte den angestrebten Klassenerhalt zwar rasch, doch sieht Strauß zufolge manches besser aus, als es tatsächlich war. So sei vieles dem Einsatz älterer und eigentlich verletzter Sportler zu verdanken, die selbstlos eingesprungen seien. Die zweite Mannschaft litt unter einer knappen Personaldecke, verkaufte sich jedoch bis zum Schluss teuer.

Für 125 absolvierte Mannschaftskämpfe wurden Christoph Krämer und Stefan Pressl geehrt. Für 250 Mannschaftskämpfe erhielt Robert Harrer ein Erinnerungsfoto.

Mit großer Ungeduld erwartet wurde der Auftritt des „Starensembles“ der Ringer, das sich diesmal der schwäbischen Kehrwoche und der Altersarmut widmete. Einmal mehr blieb kein Auge trocken, und ein lang anhaltender Applaus zeugte von der Begeisterung des Publikums.

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