Herbrechtingen Herbrechtinger Ringer in Italien

In den Dolomiten waren die AH-Ringer (von links) Georg Speer, Hans Fischer, Michael Gutbier, Günter Bader, Claudio Orsini, Bernd Adler, Walter Fetzer, Bernd Kombrecht, Gerhard Krämer, Niels Finkbeiner, Jürgen Nieß und Reiner Ludwig.
In den Dolomiten waren die AH-Ringer (von links) Georg Speer, Hans Fischer, Michael Gutbier, Günter Bader, Claudio Orsini, Bernd Adler, Walter Fetzer, Bernd Kombrecht, Gerhard Krämer, Niels Finkbeiner, Jürgen Nieß und Reiner Ludwig. © Foto: privat
Herbrechtingen / HZ 03.08.2018
Von Arabba aus bestiegen die AH-Ringer des TSV mehrere Gipfel der Dolomiten und genossen das Panorama.

Die „bergverrückte“ Wandergruppe der AH-Ringer der TSV war einige Tage im Hochgebirge in der Region Alta Badia unterwegs. Quartier war das Festungshotel Al Forte in Arabba auf zirka 1700 Metern Höhe, von wo aus die Truppe sämtliche Wanderungen startete.

Schon kurz nach der Ankunft ging es für die Wanderlustigen ab Portavescovo über einen Höhenweg bis zum Pordoijoch an der Grenze zwischen Venetien und Südtirol.

Tags darauf stieg man auf zum Col di Lana und weiter zum Monte Sief. Von dort ging der Rundweg weiter Richtung Valparolapass und dann talwärts zurück. Am nächsten Tag stieg die Gruppe von Malga Ciapela über Malga Ombretta auf auf zum Rifugio Falier. Von dort ging es im Rücken der Marmolada für einen Teil der Gruppe weiter steil bergauf zum Passo Ombretta. Am folgenden Tag ging es vom Campolongopass mit der Bahn zur Kaiserhütte und weiter über eindrucksvolle Felsformationen zur Franz-Kostner-Hütte.

Piz Boe und ein langer Abstieg

Vier besonders Wagemutige nahmen den Piz Boe in Angriff. Sie schafften es auf teilweise schneebedeckten Pfaden und über einen anspruchsvollen Grat zur Spitze und weiter zur Rifugio Boe. Die andere Gruppe machte sich von der Kostnerhütte aus wieder an den Abstieg, der sich durch eine gescheiterte Alternativroute etwas in die Länge zog.

Am letzten Tag trug die Seilbahn die Gruppe zum Marmolada-Gletscher hoch. An der Bergstation Serauta genoss man den Ausblick und informierte sich im Museum über die fürchterlichen Leiden, die Menschen auch in den Alpen im Ersten Weltkrieg einander zufügten.

Das Programm und die Touren hatte Jürgen Nieß für die Wandergruppe zusammengestellt.

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