Auernheim / pm Mit seiner Frau Gisela durfte der Auernheimer 2012 die goldene Hochzeit und am Sonntag nun im Kreise seiner Familie als stolzer Opa von sechs Enkeln seinen 80. Geburtstag feiern.

Der gelernte Maschinenschlosser und spätere Industriemeister Helmut Huber war von 1965 bis zu seiner Rente bei der Kettenfabrik Rud in Unterkochen beschäftigt. Mehrere geschäftliche Auslandsaufenthalte für Maschineninstallationen führten den Abteilungsmeister u. a. auch bis nach Brasilien und Indien.

Der rüstige Ruheständler ist auch heute noch gern im Einsatz. Hauptsächlich dann, wenn die Auernheimer Ortschaftsverwaltung fleißige Hände für Verschönerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen benötigt oder wenn es zum Holzmachen in den Wald geht. Huber war Mitglied im Auernheimer Kirchengemeinderat und setzt sich auch kritisch mit der weltlichen Politik und dem aktuellen Zeitgeschehen auseinander.

Das Herz des Vollblutmusikers schlägt am liebsten im Takt der Volksmusik. Von Wilhelm Rupp, dem späteren Klarinettensolisten des WDR-Sinfonieorchesters, hat er in jungen Jahren das Klarinettenspiel erlernt. Autodidaktisch eignete sich Helmut Huber später dazu das Saxofonspiel an. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Dirigenten, die er neben Beruf, Hausbau und der Erziehung seiner vier Töchter unterbrachte, hat der exzellente Musiker im Laufe der Jahre weit über 100 Kinder und Jugendliche an die Musik herangeführt und an ebendiesen Instrumenten ausgebildet.

Der langjährige Dirigent a. D. des Dunstelkinger Musikvereins und der Rud-Werkskapelle spielte in jungen Jahren auch im Auernheimer Musikverein. Die Dunstelkinger Musiker führte er bei Wertungsspielen aus der Unterstufe bis hin zum ersten Rang in der Oberstufe. Vor einigen Jahren wurde er zum Ehrendirigenten des Dunstelkinger Musikvereins ernannt.